22.12.2019

Fahrradhändler, Tennis- und Fußballstars

Spitznamen der Region - FC Eichenzell

Der eine heißt Schmusi (links Benedikt Müller), der andere Wurm (rechts Dominik Schlag). Beim FC Britannia Eichenzell gibt es den ein oder anderen kuriosen Spitznamen. Foto: Charlie Rolff

Ob "Zecke", "Titan", "Lutscher" oder "Tante Käthe" - nicht nur im Bundesligageschäft sind Spitznamen en vogue, auch im osthessischen Fußball sind diverse Kicker dabei, die einen Kosenamen verpasst bekommen haben, hinter dem sich eine interessante Geschichte und der ein oder andere Lacher versteckt. Wir haben uns in den Kabinen der Region umgehört. Heute beim Verbandsligisten FC Britannia Eichenzell, genauer gesagt Benedikt Müller.

Benedikt Müller alias "Schmusi"

"Den Spitznamen gibt es seit der C-Jugend bei Flieden. Vor unserer Partie fand das Seniorenspiel zwischen Schweben und - ich glaube - Höf und Haid statt. Da viele meiner Mitspieler aus der Schwebener Ecke kamen und ich aus Flieden, haben einige Jungs gesagt, dass ich so spielen würde wie der Schmusi - so wurde ein anderer aus der Mannschaft genannt. In meiner Zeit bei Borussia Fulda und Lehnerz ist der Name so ein bisschen untergegangen, aber als ich zurück nach Flieden gegangen bin, haben die Jungs, mit denen ich schon in der Jugend gespielt habe, zum Beispiel Fabian Schaub, den Namen wieder rausgeholt. Und in Eichenzell hat dann mein Bruder Joni gesagt, dass er den Bene nicht kennt, sondern nur den Schmusi."

Christian Müller alias "Klinsi"

"Dieser Name kam zu der Zeit, als er von Borussia Fulda zu Lehnerz gewechselt ist. Damals hatte er optisch wohl Ähnlichkeiten zu Jürgen Klinsmann."

Dominik Schlag alias "Wurm"

"Oft wird er nur Schlagi genannt, aber manchmal kommt auch der Spitzname Wurm zum Vorschein. Das kommt daher, dass er bei dem Eichenzeller Schruwegedanz mitgetanzt hat und dabei wohl wie ein Wurm aussah."

Roman Schad alias "Alex"

"Aufgrund seiner Ähnlichkeit zum Tennisspieler Alexander Zverev wurde Roman in der vergangenen Saison oft Alex genannt."

Betreuer Thomas Jehn alias "Dömek"

"Dömek hat mir erzählt, dass sie als Kinder, als sie etwa zehn Jahre alt waren, immer zum Fahrradhändler gegangen sind, wenn sie etwas reparieren mussten. Der Fahrradhändler hatte ihn dann gefragt, wie der denn heißt. Er hat wohl Dömek Jehn verstanden - oder wollte ihn vielleicht auch nur aufziehen. Danach hat sich das im Dorf schnell rumgesprochen und der Name war Programm."

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