14.09.2018

Friedel voller Respekt, aber ohne Anflug von Angst

KOL Mitte: Primus Müs in Horas gefordert

Marc Friedel und seine Müser gastieren im Rahmen des Oktoberfestes in Horas.

Mit dem SV Müs und der TSG Lütter sind zwei Teams in der Kreisoberliga Mitte noch ungeschlagen. Es sind im Übrigen die einzigen zwei Teams unter den 48 Kreisoberligisten, die diesen Nimbus noch besitzen.

Besonders für die Müser könnte es am Samstag (17 Uhr) aber eng werden. Dann reist die Mannschaft von Spielertrainer Marc Friedel nämlich zum Schlagerspiel beim ambitionierten FV Horas. „Ich habe mir die Horaser natürlich schon angeschaut und muss sagen, dass das eine sehr hungrige Mannschaft ist. Die sind lauffreudig, spielen schnell und ähneln doch von ihrer Spielweise her sehr der zweiten Mannschaft des Hünfelder SV. Und dann steht da noch ein erfahrener Mann wie Julian Wehner auf der Sechs. Da muss ich dann auch nicht mehr viel sagen“, zollt Friedel den Horasern höchsten Respekt. Eine Spur von Angst findet sich bei Friedel hingegen nicht: „Warum auch? Wir sind nach neun Spielen mit acht Siegen noch ungeschlagen und haben genügend Selbstvertrauen um zu sagen, dass wir auch in Horas gewinnen wollen.“

Wenige Monate nach dem Abstieg aus der Gruppenliga hat Friedel seiner Mannschaft wieder die Siegermentalität eingehaucht. „Die Jungs geben richtig Gas: Selbst gegen Gegner, die richtig tief gegen uns stehen, schalten wir bei Ballverlust schnell um und wollen das Ding sofort wieder. Man merkt, dass wir uns im Sommer gut verstärkt haben“, so Friedel, der allerdings auf Torhüter Sebastian Schäfer (Platzwunde am Auge) verzichten muss. „Das tut mit einerseits sehr leid für Schäfer, weil der wirklich gut gehalten hat. So spielt aber jetzt erst mal wieder Masuni Algac, der acht Monate nach seiner Achillessehnenverletzung zwar noch nicht völlig genesen ist, aber immerhin fast schmerzfrei spielen kann.“

Verfolger TSG Lütter hat am Sonntag die Zweite des TSV Künzell zu Gast am Sauerbrunnen, und auch das restliche Verfolgerfeld spielt vor eigenem Publikum: Hünfeld II empfängt dabei bereits heute Abend (19 Uhr) Thomas Reith und dessen FSG Kiebitzgrund/Rothenkirchen zum Derby, ehe am Sonntag gegen Simmershausen ein Pflichtsieg eingeplant ist. Hofbieber (Sonntag, 17 Uhr, gegen die Dritte der SG Barockstadt) hat auch ein Heimspiel. / kr

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