10.02.2018

FSV schießt Koblenz ab

Regionalliga Südwest: Deutlicher Auswärtssieg

Vito Plut verwandelte den Foulelfmeter eiskalt. Foto: Patrick Scheiber

Der Auftakt in die Restrunde ist dem FSV Frankfurt bei seinem ersten Punktspiel in 2018 vollauf gelungen. Durch den 4:0 (2:0)-Auswärtssieg in Koblenz und somit deutlichsten Saisonsieg bleibt die TuS für die Conrad-Elf ein willkommener Gegner. So geht nicht nur auch das Rückspiel an die Frankfurter, sondern der Abstand zu den Rheinland-Pfälzern wurde damit auch auf sieben Punkte ausgebaut.

Acht Minuten waren gespielt, als der FSV zum ersten Mal gefährlich bis zum Tor von Dieter Paucken vorgestoßen war. Auf der linken Seite gewann Leon Bell Bell das Duell gegen Andrè Marx, seinen Querpass konnte aber Dino Bajric entschärfen. Drei Minuten später tauchte Vito Plut dann völlig frei nach einem Pass von Bell Bell vor Paucken auf. Im Eins gegen Eins behielt der Koblenzer Keeper mit einer Glanzparade aber die Oberhand. Direkt im Gegenzug köpfte Ricardo Salvatore Antonaci das Leder nach einer Flanke von Glockner auf den langen Pfosten am Tor vorbei. Dann waren wieder die Gäste dran und trafen per Foulelfmeter. Den verursachte Marx am Schützen: Vito Plut ließ Paucken keine Chance mit seinem Schuss ins linke Eck (17.).

Den Rückstand wollte die TuS schnellstmöglich wieder aufholen: Erst wurde ein Bajric-Schuss geblockt (24.), danach verfehlte ein Versuch von Marco Müller sein Ziel nur knapp (26.). Koblenz machte weiter Druck, aber oftmals nicht bis zu Ende durchdacht. In der 38. Minute war dann wieder die Conrad-Elf dran, aber zum 2:0 sollte es erst nicht reichen, denn Michael Schüler stellte sich einem Pass von Ahmed Azaouagh in den Weg. Dann aber doch: In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit senkte sich ein direkt getretener Freistoß von Robert Schick zum Entsetzen der Koblenzer ins lange hintere Eck. Für Schick sein fünfter Saisontreffer - für den FSV genau zum richtigen Zeitpunkt.

Nach dem Seitenwechsel war die TuS zwar optisch überlegen, aber so wie in Abschnitt Eins fehlte es an zündenden Ideen. Die Hessen viel abgezockter und im entscheidenden Moment eiskalt. So auch beim 3:0 wiederum durch Plut (64.) - der Pass kam von Bell Bell - und zwei Minuten später durch Bell Bell selbst. Durch den Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten war die Partie natürlich gelaufen. Um Schadensbegrenzung bemüht, wollte den Koblenzern aber nicht mehr der Ehrentreffer gelingen. In der 88. Minute versuchte sich Müller noch einmal mit einem Fernschuss, der aber für Marco Aulbach kein Problem darstellte.

Die Statistik

TuS Koblenz: Paucken - Müller, Marx, Popovits (65. Lahn), Schüler, Bajric, Stahl, Glockner (65. Dzalto), Lorenzoni, Antonaci, Hombach - Trainer: Petrik Sander.
FSV Frankfurt: Aulbach - Sabah, Huckle, Djengoue, Pollasch, Becker (72. Eshele), Mangafic, Azaouagh, Schick (81. Cara), Plut, Bell Bell (83. Namavizadeh) - Trainer: Alexander Conrad.

Schiedsrichter: Timo Klein (TuS Wiebelskirchen).
Zuschauer: 1248.
Tore: 0:1 Vito Plut (17., Foulelfmeter), 0:2 Robert Schick (45.+1), 0:3 Vito Plut (64.), 0:4 Leon Bell Bell (66.).

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