26.01.2018

Fünf A-Ligisten fordern die beiden Kreisoberligisten

Schlüchterner Hallenkreismeisterschaft: Die zwei Endspielteilnehmer des Vorjahres am Start

Am zweiten Spieltag qualifizierte sich ein wenig überraschend der B-Ligist SV Nieder-Moos für das Masters. Foto: osl

Kein Gruppenligist, kein B-Ligist, und erst recht kein Team aus der C-Liga: Die dritte Gruppe der Schlüchterner Hallenmeisterschaft im Futsal scheint laut Klassenzugehörigkeit die homogenste zu sein. Gleich fünf Teams aus der A-Liga Schlüchtern fordern zwei Süd-Kreisoberligisten. Spannende Auseinandersetzungen, knappe Resultate sowie ein zähes Ringen um die beiden Startplätze beim Masters am 17. Februar sollten vorgezeichnet sein.

Auch die Qualität der teilnehmenden Teams verspricht anspruchsvollen Futsal. Denn mit der SG Oberzell/Züntersbach und der SG Distelrasen sind die beiden Finalisten des Vorjahres am Start. Die SG Kressenbach/Ulmbach krönte sich 2014 zum Masters-Sieger. Auch die SG Gundhelm/Hutten zählte 2017 zum erlauchten Kreis der Endturnierteilnehmer.

„Da sind wir nur einer der Außenseiter in dieser sehr starken Gruppe, wir werden sicher nicht die Endrunde erreichen“, prophezeit Jens Link, Spielertrainer der SG Mottgers/Schwarzenfels. Auch die Spielgemeinschaft aus dem Sinntal war einst unter Trainer Michael Jäger schon Masters-Teilnehmer, reiste seinerzeit gar am Veranstaltungstag auch nach einem Trainingslager im Raum Kassel gen Schlüchtern an.

„Wir werden ein gemischtes Team aus erster und zweiter Mannschaft an den Start bringen, viele meiner Schützlinge wollen in der Halle gar nicht spielen, deshalb habe ich ihr Engagement auch auf freiwillige Basis gestellt“, fährt Jens Link fort, der selbst auch nicht die Hallenschuhe anziehen wird. Mit zehn Spielern gedenkt Link in der Großsporthalle „In den sauren Wiesen“ anzutreten. „Fünf oder sechs gute Hallenspieler hat jeder Verein, wenn eine Mannschaft defensiv auf engem Raum gut steht, dann ist es sehr schwer, Tore zu erzielen“, kann sich Link auch die eine oder andere Überraschung bei der dritten Veranstaltung der Hallenrunde vorstellen. Gleich in der ersten Begegnung des Turniers trifft die Link-Elf um 12 Uhr auf Titelverteidiger und Lokalrivale SG Oberzell/Züntersbach.

Gewissermaßen über das Problemgelenk, das Knie, „erbricht“ sich die Teilnahme der SG Bellings/Hohenzell. „Gleich acht Akteure werden uns in der Halle nicht zur Verfügung stehen, die meisten davon wegen Knieverletzungen. Das sind Kenny Heuschkel, Dennis Gaul, Eric Schülein, Matthias Schreiber, Peter Schmidt, Kevin Röder, Timo Comes und Kevin Zeber“, berichtet Obmann Gerd Hergenröder. Vom Vorteil, mit einem Teil der Spielgemeinschaft zur Stadt Steinau zu zählen (FV Bellings) und dem zweiten zu Schlüchtern (SG Hohenzell), profitierte man, indem die Hallen in beiden Städten zur Vorbereitung genutzt wurden. „Drei- bis viermal waren wir unter dem Hallendach“, beschreibt Gerd Hergenröder die Vorbereitung.

Pikanterie am Rande der dritten Veranstaltung: Sollten sich die beiden Kreisoberligisten Kressenbach/Ulmbach und Oberzell/Züntersbach in dieser Reihenfolge durchsetzen – was freilich keine große Überraschung wäre – dann träfen beide beim Masters in der Vorrunde auf ihre jeweiligen zweiten Mannschaften. Denn der Erste aus der Vorrundengruppe 1, die Reserve der SG Kressenbach/Ulmbach, setzt sich beim Finale mit dem Sieger aus Gruppe 3 auseinander. Ob es zu dieser interessanten Konstellation kommen wird, entscheidet sich womöglich im letzten Turnierspiel, in dem die Teams der beiden Kreisoberligisten um 17.20 Uhr aufeinandertreffen. / osl

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