12.11.2019

Für Dogar ist nach vier Jahren Schluss

A-Liga Fulda: SGO-Coach sagt adé

Den größten Erfolg in Oberrode feierte Mubarik Dogar gleich im Premierenjahr mit der Meisterschaft in der B-Liga Fulda. Archivfoto: Ottmar Schleich

Im Sommer sagt Mubarik Dogar nach vier überaus erfolgreichen Jahren als Spielertrainer A-Ligist SG Oberrode adé. Die Suche nach einem Nachfolger hat laut Aussagen des neuen Spielausschussvorsitzenden noch nicht begonnen.

„Es waren vier super Jahre. Vier Jahre sind aber auch im Amateurfußball eine lange Zeit. Ich denke für beide Seiten ist es gut, dass aber Sommer frischer Wind in Oberrode Einzug hält“, sagt der 35-jährige Dogar selbst und hofft, „dass wir in der Restrunde die schöne gemeinsame Zeit abrunden können.“

Dogar, früher für Sickels, Welkers, Eichenzell und Wölf am Ball, fuhr im ersten Jahr bei der SGO den B-Liga-Titel ein, erreichte anschließend Rang acht in der A-Liga Fulda, die Saison darauf schnupperte Oberrode sogar lange an der Meisterschaft in der A-Liga Fulda/Lauterbach, ehe in dieser Spielzeit mit einer verjüngten Mannschaft wiederum in der Fulda-Staffel der Klassenerhalt angepeilt wird. „Die Jungs sind lernwillig und werden immer besser, siehe das knappe 0:1 gegen Sickels. Das wird klappen“, ist Dogar optimistisch und im Hinblick auf die Zukunft flexibel: „Ich würde gerne wieder was machen, sei es als Spieler, Spielertrainer oder nur Trainer, beispielsweise im Jugendbereich.“

Der vor kurzem neu gewählte Spielausschuss um Marc Löffert und Mario Hartung fahndet nun nach einem Nachfolger. „Für so einen kleinen Verein wie die SG Oberrode ist ein Spielertrainer immer die Optimallösung“, betont Mario Hartung. Die Verantwortlichen wollen zeitnah den Markt sondieren.

Autor: Christian Halling

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