22.01.2018

Geräuschloser Verlauf in Monsterliga

A-Liga Hünfeld/Hersfeld

Rainer Schmidt darf mit der bisherigen Saison zufrieden sein. Foto: Johannes Götze

„Dass es so schnell geht, hätte wirklich keiner erwarten können“, sagte Klassenleiter Rainer Schmidt nach knapp einer Stunde Sitzung. So flink hatte er die Restrundenbesprechung „seiner“ A-Liga Hünfeld/Hersfeld im Roßbacher Sportlerheim abgefrühstückt.

Und Schmidt fand als Klassenleiter wenig bis keine Kritikpunkte: „Trotz der vielen Spiele bin ich recht zufrieden, auch weil ich in der Phase, in der die Spielabsagen kamen, von Karl-Heinz Blumhagen vertreten wurde.“ Aber selbst da hätte er wenig ausrichten können, schließlich läge die abschließende Entscheidung meist in den Händen der Gemeinden.

Schmidt zeigte sich bei den Spielverlegungen nicht ganz so großzügig wie üblich, da er ob der Vielzahl kein Verschieben nach hinten gestattete. Los geht es bereits am 24. Februar, dann empfängt der TSV Herfa den Spitzenreiter Ausbach/Friedewald und wird, falls in Herfa nichts geht, nach Asbach auf den Kunstrasen ausweichen müssen. Eine Woche später sind alle 18 Teams gefordert. Letzter Spieltag ist am 26. Mai, einem Samstag.

Besonderheiten gibt’s auch: Schlusslicht Hattenbacher SV muss an Ostern gleich dreimal ran, die SG Praforst muss in der Rückrunde ob des Sportlerheimumbaus in Sargenzell alle Spiele in Rückers bestreiten. Und da sechs Heimspiele innerhalb von 23 Tagen angesetzt sind, könnte es passieren, dass bei etwaiger Unbespielbarkeit des Geläufs in Rückers doch in Sargenzell gespielt wird, umziehen und duschen allerdings in Rückers erfolgen müsste. Sargenzells Vorstandsmitglied Winfried Scheunemann warb schon jetzt für Verständnis.

Grußworte hinterließen Kreisschiedsrichter-Obmann Maximilian Kaiser und Einzelrichter Wolfgang Dittrich. Kaiser warb für Verständnis, falls ob des immer mehr umgreifenden Schiedsrichtermangels „unfertige“ Schiedsrichter angesetzt werden müssten und rief die Vereinsbeteiligten auf, bei unsachgemäßen Beleidigungen der Zuschauer auch mal dazwischen zu gehen. Markus Kranz vom VfL Philppsthal nahm dies zum Anlass, einmal nachzuhaken, weshalb kein Schiedsrichter-Austausch mehr mit Thüringen stattfände. Schmidt erläuterte einige Probleme – beispielsweise ob ausbleibendem Ausfüllen der elektronischen Spielberichte – und erklärte, dass der Austausch daher vorerst auf Eis läge.

So geht's los:

Samstag, 24. Februar
15 Uhr
TSV Herfa – SG Ausbach/Friedewald (Kunstrasen Asbach)

Sonntag, 4. März
15 Uhr
TSG Mackenzell – SG Haunetal II
SC Soisdorf – TSV Herfa
BW Großentaft – SG Eiterfeld/Leimbach II
TSV Ufhauen – SV Unterhaun
Rasdorfer SC – Hattenbacher SV
SV Wölf – SG Praforst
FSG Heringen (Werra) – SG Ausbach/Friedewald
VfL Philippsthal – SV Kirchhasel
SV Roßbach – DJK 1. FC Nüsttal

Autor: Johannes Götze

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