25.03.2019

Geschenk und glückliche Fügung

Hessenliga: "Luft nach oben"

Perfekte Ecke von Maximilian Fröhlich, die Florian Münkel mit Überzeugung einköpft. Foto: Siggi Larbig

Was dem Hünfelder SV vor zwei Wochen in Neu-Isenburg gelungen war, sollte sich auch in Battenberg wiederholen. Denn nach dem neuerlichen Sieg gegen ein Kellerkind, scheinen zumindest die letzten zwei Plätze in der Hessenliga nun fest vergeben zu sein.

Doch auch der starke Start mit nun zehn Punkten aus vier Spielen sorgt noch nicht dafür, dass der HSV die Abstiegsränge verlassen konnte – weswegen Doppeltorschütze Florian Münkel sogleich nach vorne blickte: „Die drei Spiele bis Ostern sind extrem wichtig.“ Denn Eddersheim, Friedberg und Lohfelden sind direkte Konkurrenten. Daher lautet der Tenor im Hünfelder Lager: Den Moment genießen, aber ja nicht ausruhen!

Vielleicht mahnte HSV-Coach Dominik Weber auch deswegen, „dass spielerisch noch Luft nach oben ist, wir die Räume, die sich ergeben, auch besser besetzen und nutzen müssen“. Doch er durfte auch loben: Der Ausgleichstreffer direkt nach Wiederanpfiff war der letzte gefährliche Torschuss des Gastgebers, der sich nun mehr denn je mit der Verbandsliga Mitte beschäftigen muss und dabei nicht mehr auf die Dienste von Trainer Miroslav Emejdi zurückgreifen kann, der seinen Vertrag aufgrund beruflicher Gründe nicht verlängern wird.

Die HSV-Tore erzielte Florian Münkel, der zunächst bei einem Stockfehler von Fabian Mohr aufmerksam war, den hoppelnden Ball unter Kontrolle brachte und eiskalt blieb (7.), bevor er den Siegtreffer nach einer exzellenten Ecke von Maximilian Fröhlich köpfte (55.). Dass Fröhlich, bislang der Torgarant in 2019, Standards schießt, war bei seinem Ex-Verein SV Hofbieber üblich, in Hünfeld bislang jedoch selten bis nie gesehen.

Doch die Qualität der Ecken und Freistöße, die bis dato Kevin Krieger und Kapitän Julian Rohde traten, war mangelhaft. Als Krieger bereits ausgewechselt war und Fröhlich gerade den zum Tor führenden Eckball herausgeholt hatte, rief ihm Rohde zu, er möge doch mal schnell übernehmen – und wird das in Zukunft sicherlich wieder öfters sollen.

Autor: Johannes Götze

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