21.09.2018

Gläserzell trifft auf frechen Neuling

Frauen: Lütter erst Sonntag in Bornheim

Schon am Mittwoch sehen sich Gläserzell (links Maren Kress) und Lütter (Karolina Burkard) im Regionalpokal wieder. Vorher wartet aber noch der Ligaalltag. Foto: Charlie Rolff

In der Frauen-Hessenliga greift der SV Gläserzell nach einer spielfreien Woche wieder ins Geschehen ein. Am Samstag um 17 Uhr gastiert Aufsteiger Klein-Linden am Mühlbach.

Dem 3:2-Sieg im Regionalpokal-Halbfinale über Pilgerzell am Montag soll nun der nächste Sieg folgen. „Ich kenne die Mannschaft zwar nicht, aber gegen einen Aufsteiger wollen wir natürlich die drei Punkte einfahren“, gibt Trainer Felix Dorn die Richtung klar vor. Aufgrund der bisher knappen Ergebnisse von Klein-Linden erwartet Dorn jedoch keinen Spaziergang: „Wir müssen Gas geben. Ich denke wir haben gemerkt, dass man in der Hessenliga ohne hundertprozentige Leistung nicht gewinnen kann.“ In das Spiel geht die SVG mit Ausnahme der beiden Langzeitverletzten Natalie Ortlepp und Lena-Marie Köhler in Bestbesetzung.

Die TSG Lütter gastiert erst am Sonntag um 18 Uhr bei der SG Bornheim/GW. Das Team aus dem Frankfurter Stadtteil ist noch ungeschlagen, absolvierte sein letztes Spiel jedoch bereits vor drei Wochen. Lütter schoss sich unlängst beim 10:0-Sieg im Regionalpokal über Geistal den Frust über die jüngste deftige Heimniederlage gegen Marburg vom Leib. In Bornheim hofft die TSG nun wieder auf etwas Zählbares. Das Regionalpokalfinale zwischen den beiden ewigen Rivalen steigt indes am kommenden Mittwoch um 19 Uhr auf der Anlage des SV Hofbieber.

In der Verbandsliga Nord trifft Pilgerzell auf Hessen Kassel. Der TSV ist nach dem überflüssigen Punktverlust gegen Obermelsungen auf Wiedergutmachung aus. Gegen Kassel, den Vorjahresdritten, der unlängst gegen Naunheim die erste Niederlage beigefügt hat, ist das aber keine einfache Aufgabe. Das Spiel beginnt Samstag um 17 Uhr im Rahmen des Pilgerzeller Oktoberfestes. Auf besagte TuS Naunheim trifft Soisdorf zur gleichen Zeit. Im Eiterfelder Ortsteil bedarf es einer großen Überraschung, will der SCS die ersten Punkte einfahren. Naunheim steht mit 13 Punkten aus sechs Spielen auf Rang zwei und will sich beim Schlusslicht keinen Patzer erlauben. / peb

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