11.10.2018

Gören: "Die Jungs haben wieder Spaß am Fußball"

Hessenliga: Reith und Bayar sind zurück in der ersten Mannschaft

Bei Patrick Schaaf (von rechts), Dennis Müller, Christopher Bieber und Marius Strangl (verdeckt) ist die Stimmung wieder deutlich besser. Foto: Charlie Rolff

Mit dem 3:0 gegen Waldgirmes ist die SG Barockstadt gut in die Amtszeit von Sedat Gören gestartet. Nun ist Nachlegen angesagt: Bei Traditionsclub Hessen Kassel soll am Samstag (14 Uhr) das nächste Erfolgserlebnis her.

Kassel dürfte ebenso wie die Osthessen nur wenig zufrieden mit der bisherigen Saison sein. Zehn Punkte beträgt der Rückstand des letztjährigen Regionalligisten auf die Spitze, der direkte Wiederaufstieg dürfte schwieriger werden als ohnehin angenommen. Zuletzt verloren die Löwen 0:1 in Hadamar. „Ich erwarte, dass sie eine Trotzreaktion zeigen wollen, gerade daheim sind sie ja sehr stark“, weiß SGB-Coach Gören. Erst dreimal durften die Hessen bislang vor heimischer Kulisse antreten, zwei Siege und ein Unentschieden stehen zu Buche.

„Wir wollen dennoch unser Spiel dem Gegner aufdrücken, dann haben wir auch gute Karten.“ Der Gören-Fußball wurde schon vergangene Saison bei Lehnerz II äußerst erfolgreich praktiziert, der Coach setzt auf „Ballbesitzfußball, wir wollen das Spiel von hinten aufziehen und den Gegner dominieren. Gegen Waldgirmes haben die Jungs das teilweise schon gut umgesetzt, in den kommenden Wochen wollen wir weiter daran arbeiten“, betont der 47-Jährige.

Die Stimmung im Training war nach dem jüngsten Erfolgserlebnis übrigens gelöst: „Die Jungs haben wieder Spaß daran, Fußball zu spielen. Schließlich geht es nur um Fußball, da sollte man vor allem Spaß haben“, weiß Gören, der in dieser Woche auch Aykut Bayar und Alexander Reith, die unter Vorgänger Alfred Kaminski keine Rolle gespielt hatten, in der ersten Mannschaft mittrainieren ließ. Bayar wird auch gleich im Kader stehen, da Benedikt Kaiser und Tobias Wolf verletzt sind und mit Kenan Mujezinovic und Bayar somit nur zwei fitte Torhüter zur Verfügung stehen.

Hinter Abwehrchef Markus Gröger steht derweil noch ein leichtes Fragezeichen, nach seiner Auswechslung gegen Waldgirmes („eine Vorsichtsmaßnahme“) musste der Innenverteidiger auch das Dienstagstraining vorzeitig beenden. Sicher fehlen wird Kaminski-Dauerbrenner Dominik Crljenec (Knöchelverletzung), dafür dürfte Marcel Mosch in den Kader zurückkehren. „Ich kann nur elf spielen lassen und drei einwechseln. Deshalb muss jeder Spieler im Training brennen“, so Gören.

Autor: Steffen Kollmann

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