09.03.2018

Greift die Germania gleich den ersten Strohhalm?

A-Ligen: Kirchhasel vor richtungsweisendem Spiel

Marcel Schmitt ist zurück am Feld. Foto: Kevin Kremer

Ganz vereinzelt starteten die A-Ligisten bereits am vergangenen Wochenende, am kommenden soll es wieder in allen sechs Staffeln losgehen. Wobei in Kirchhasel gleich ein für den Abstiegskampf sehr bedeutendes Spiel ansteht.

A-Liga Hersfeld/Rotenburg:

Wie ist Vorjahres-Vize SG Mühlbach/Raboldshausen durch die Winterpause gekommen? Diese Frage stellt sich in erster Linie Spitzenreiter SG Heinebach/Osterbach – und wird sie sich am Sonntag ab 15 Uhr in Mühlbach selbst beantworten dürfen. Das Spitzenspiel steigt hingegen zeitgleich in Konnefeld, dort empfängt der Vierte den Zweiten. Und will die SG Gudegrund/Konnefeld noch in den Kampf um die fetten Plätze einsteigen, ist gegen die SG Sorga/Kathus verlieren verboten – eigentlich muss bei sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsrang sogar ein Dreier her.

A-Liga Hünfeld/Hersfeld:

Ein wegweisendes Spiel steht für Germania Kirchhasel an: Der Vorletzte empfängt mit Haunetals KOL-Reserve den Drittletzten und könnte durch einen Sieg den Rückstand auf den Relegationsplatz auf einen Punkt verringern – oder aber die Ausgangslage noch weiter dramatisieren. Gut für Kirchhasel: Daniel Scholz ist in der Winterpause von der TSG Mackenzell gekommen und soll die Offensive beleben. Ebenfalls ein Hoffnungsschimmer: Spielertrainer Marcel Schmitt ist nach langer Verletzungspause endlich wieder fit und wird trotz seiner 41 Lenzen noch einmal gewillt sein, die Kohlen aus dem Feuer zu holen.

„Wir müssen auch gar nicht lange drumrum reden, das Spiel müssen wir gewinnen“, will Schmitt gar keine Zweifel an der Zielausrichtung aufkommen lassen und betont, „dass ich nach der Vorbereitung auch sehr zuversichtlich bin, dass wir aus dem selbsteingebrockten Schlamassel rauskommen, denn die Resonanz war sehr gut und die Mannschaft hat bravourös mitgezogen – sie weiß, um wie viel es geht“.

A-Liga Fulda/Lauterbach:

Die kleinste, aber auch nach wie vor die unübersichtlichste A-Klasse, denn zwischen Tabellenführer Bimbach und dem Sechsten, der FSG Wartenberg/Salzschlirf, liegen zwar neun Punkte, aber auch drei Spiele. Und so ist das Duell in Nettopunkten gerechnet ein echtes Topspiel. Gewinnt die FSG am Sonntag (15 Uhr) in Bimbach, wäre sie mehr als nur mittendrin im Aufstiegsrennen. Eine Pflichtaufgabe steht dem Zweiten Stockhausen/Blankenau ins Haus, die SG empfängt zeitgleich Schlusslicht Germania Müs II. Nicht viel schwerer stellt sich die Aufgabe für den Vierten SV Hauswurz dar, der zur gleichen Zeit den Vorletzten SG Lautertal empfängt.

A-Liga Fulda/Rhön:

Will die SKG Gersfeld wirklich noch nach einem letzten KOL-Strohhalm greifen, so muss sie am Sonntag (15 Uhr) tunlichst ihr Spiel in Margretenhaun gewinnen. Just jene Margretenhauner sind derzeit Dritter, haben aber ob der wenigen Spiele beste Karten in Sachen Relegationsplatz und liegen neun Zähler vor Gersfeld. Platz zwei verteidigen will die SG Büchenberg, die parallel gegen Ehrenbergs Gruppenliga-Reserve antreten muss. Der zumindest vom Punkteschnitt so souveräne Tabellenführer Künzell II ist zum Restrundenauftakt ebenfalls am Sonntag, aber bereits um 13.15 Uhr gegen den TSV Hilders gefordert, wo Coach Aurel Costache seine Abschiedstour einläutet.

A-Liga Fulda:

Die SG Marbach will unbedingt Rang zwei zum Abschluss von Ingo Ripperts Trainertätigkeit erreichen, doch schon der Start hat es in sich, denn der Weg führt den Dritten zur SG Sickels, die auf Rang fünf stehend eine ausgezeichnete Saison spielt. Anpfiff ist am Sonntag um 15 Uhr. Der größte Konkurrent um den Relegationsrang ist die SG Johannesberg II, die am Samstag (16.30 Uhr) gegen den Vorletzten Haimbacher SV II nicht mehr als eine Pflichtaufgabe zu lösen hat. Dass Johannesbergs Verbandsliga-Team zudem spielfrei ist, wird in Haimbach nicht für Jubelstürme sorgen.

A-Liga Schlüchtern:

Spitzenreiter Flieden II durfte sich bereits am vergangenen Wochenende gegen die SG Vollmerz warmschießen und hat unter Beweis gestellt, dass die Form auch nach der langen Pause noch stimmt. Ob dies beim ärgsten Verfolger SV Niederzell genauso ist? Einen ersten Fingerzeig dürfte das Auswärtsspiel am Sonntag (15 Uhr) bei der SG Mottgers/Schwarzenfels liefern. Flieden ist gleichzeitig bei der SG Bellings/Hohenzell gefordert.

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