68.700 Euro dank Premiere in Liga zwei

Hanslik sorgt für Geldregen

17. November 2020, 17:38 Uhr

Für Jubel sorgt Daniel Hanslik bei seinen ehemaligen Vereine. Foto: Charlie Rolff

Die durch Corona etwas klammeren Kassen des SV Steinbach, JFV Bad Hersfeld, SVA Bad Hersfeld und SV Unterhaun erhalten eine kräftige Finanzspritze. Insgesamt 68.700 Euro wandern in die Region Osthessen. Bedanken dürfen sich die vier Clubs bei Daniel Hanslik.

Im Rahmen der Ausbildungshonorierung hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) in diesem Jahr 103 Clubs unterhalb der 3. Liga mit insgesamt rund 1,6 Millionen Euro gefördert. Damit würdigt die DFL den erstmaligen Einsatz von 59 Lizenzspielern in der Bundesliga und 2. Bundesliga in der Saison 2019/20, die bei diesen Vereinen ausgebildet worden sind. Der aktuell an den 1. FC Kaiserslautern ausgeliehene Hanslik feierte am 5. Spieltag der letztjährigen Zweitligasaison sein Debüt beim KSV Holstein Kiel gegen den FC Erzgebirge Aue. Fortan konnte der mittlerweile 24-Jährige zwar keine weiteren Einsatzminuten bei den Störchen sammeln, doch bei seinen Leihstationen FC Hansa Rostock und nun 1. FC Kaiserslautern zählt der gebürtige Unterhauner zum Stammpersonal.

Von der Ausbildungshonorierung profitieren Vereine, die spätere Lizenzspieler zwischen deren sechsten und 21. Lebensjahr ausgebildet haben, in Form einer finanziellen Zuwendung. Clubs, die an der Ausbildung dieser Spieler zwischen deren 6. und 11. Geburtstag beteiligt waren, erhalten 4200 Euro pro Spielzeit. Clubs, bei denen die Spieler in der Zeit vom 12. bis maximal 21. Geburtstag aktiv waren, erhalten 5400 Euro pro Saison.

Und so darf sich Hansliks Heimatverein, der SV Unterhaun, über einen Geldregen freuen. Von 2003 bis 2010 war Hanslik dort aktiv, für sieben Spielzeiten erhält der A-Ligist nun eine Ausbildungsentschädigung in Höhe von 30.900 Euro. Eine fünfstellige Summe erhält ebenfalls der JFV Bad Hersfeld. Vier Spielzeiten zwischen 2011 und 2015 wirkte Hanslik dort, so dass 21.600 Euro auf das Konto fließen. Über 10.800 Euro freut sich Hessenligist SV Steinbach für zwei Saisons (2010/2011 und 2016/2017), während der SVA Bad Hersfeld für ein Jahr (2015/2016) 5.400 Euro einsackt.

Hinweis:

In der Ursprungsmeldung war von 37.200 Euro für den SV Unterhaun die Rede. Dies ist nicht korrekt und wurde korrigiert.

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