10.03.2019

#happy

Hessenliga: Fröhlich trifft schon wieder

Kevin Krieger hat Torschütze Maximilian Fröhlich (Nummer 16) zum Herzen gehen. Foto: Siggi Larbig

Nachdem am Samstag fast die gesamte Konkurrenz im Keller punkten konnte, stand der Hünfelder SV bei Schlusslicht Spvgg. Neu-Isenburg gehörig unter Zugzwang. In einem engen Spiel mit zahlreichen Toraktionen hatte der HSV das bessere Ende. Maximilian Fröhlich erzielte in der Schlussphase das einzige Tor.

HSV-Coach Dominik Weber wechselte einmal, brachte Spielmacher Andre Vogt für Christoph Neidhardt, weswegen Kevin Krieger auf Rechtsaußen rochierte. Und Krieger war es auch, der den HSV aus der Anfangslethargie befreien konnte und seine Mannen mit einem beherzten Distanzschuss an die Latte wachküsste (23.). Bis zur Pause hatten Florian Münkel (34., zu wenig Druck im Abschluss) sowie die Offensive im Verbund (41., Maximilian Fröhlichs scharfe Hereingabe wurde verpasst). Doch das Mehr an klaren Gelegenheiten durfte Neu-Isenburg für sich verbuchen.

Der Deutsche Amateurmeister von 1956 vergab die beiden besten Gelegenheiten in Person von Goalgetter Carlos McCrary. Zweimal schoss der aufgerückte HSV-Keeper Sebastian Ernst als letzter Mann den Ex-Fliedener Dario Stange ab, zweimal behielt der Stürmer anschließend nicht die Nerven (12., 37.). Gerade in der Anfangsphase bekam der HSV das Spielfeld nicht eng und öffnete so den flinken Offensiven Räume, die Weber wild gestikulierend an der Bank zurückließen. Erst mit Kriegers Distanzschuss war Hünfeld im Spiel.

Fröhlich ist der Matchwinner

Aus der Pause kam allerdings der HSV besser. Die ersten Minuten waren druckvoll, Vogt vergab schnell die erste große Gelegenheit (53.). Doch so spielbeherrschend Hünfeld auftrat, so groß waren auch die Verlegenheiten im Aufbauspiel, die der Spielvereinigung – in den Personen Stange und McCrary – immer wieder Chancen darboten. Doch einerseits legte Innenverteidiger Franz Faulstich eine bravouröse Leistung hin und andererseits war Ernst stets hellwach. Doch auch Hünfeld war ein ums andere Mal dran am Führungstreffer. Münkel fehlte zweimal nur ein Schritt (63., 73.), Vogt brachte frei vorm Tor nur die Fußspitze an den Ball (64.).

Ein Treffer lag in der Luft – auf welcher Seite auch immer. Erzielen konnte ihn der HSV. Münkel setzte sich rechts durch, legte auf Vogt ab und von da gelang der Ball zu Maximilian "Happy" Fröhlich, der sich einmal drehte und die Ruhe behielt (76.). Damit gehen alle vier Treffer nach der Winterpause des HSV auf das Konto des Rechtsaußens. Zweimal hätte Münkel den Sack zumachen müssen (78., 83.). Doch sein Pflichtspieldebüttreffer für Hünfeld lässt noch auf sich warten. Aber das interessierte kurz später niemanden mehr.

Die Statistik:

Spvgg. Neu-Isenburg: Begher – Buschmann, Haliti, Bickel (79. Atzberger), Wolfarth – Letellier, Günther – Albert (79. Bellos), Züge – Stange, McCrary (72. Djordjevic).
Hünfelder SV: Ernst – Dücker, Faulstich, Rehm, Witzel – Alles, Rohde – Krieger (69. Neidhardt), Vogt (78. Bambey), Fröhlich (81. Budenz) – Münkel.
Schiedsrichter: Frederik Angermaier (SV Oberselters).
Zuschauer: 220.
Tor: 0:1 Maximilian Fröhlich (76.).

Autor: Johannes Götze

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