Heinebach/Osterbach fehlt der Knipser

KOL Nord: Köthe hofft auf einen guten Rückrundenstart

16. November 2018, 09:58 Uhr

Foto: Charlie Rolff

Über die Relegation hat es die SG Heinebach/Osterbach im Sommer in die Kreisoberliga Nord geschafft. Mit 14 Punkten steht die Elf von Trainer Martin Köthe momentan über dem Strich. Am Sonntag (14.45 Uhr) geht es zur fast übermächtigen SG Aulatal.

Durch einen späten Treffer von Michael Nickel holte der Aufsteiger im Hinspiel einen Punkt gegen den aktuellen Tabellenzweiten. Von jenen Glücksgefühlen ist das Team weit entfernt, in den vergangenen drei Spielen gelang nicht ein Tor (0:4 gegen Weiterode, 0:4 gegen Hohenroda, 0:2 gegen Hönebach). „Uns ist verletzungsbedingt die komplette Offensive ausgefallen. Bereits vor der Saison habe ich gesagt, dass die Kreisoberliga für uns ein Abenteuer ist. Wenn dann noch spezielle Leute ausfallen, ist es schwer für Furore zu sorgen“, meint Trainer Martin Köthe. Sein Prunkstück, die Defensive, hat zudem in den genannten Spielen auch nicht ihren besten Tag erwischt: „Manchmal gibt es Tage, an denen nichts geht. Allerdings müssen die Jungs hinten drin Woche für Woche ihre Knochen hinhalten, obwohl einige auch mit Wehwehchen zu kämpfen haben.“

Für das schwierige Auswärtsspiel in Kirchheim erhofft sich der Übungsleiter vor allem „etwas Glück. Wir haben rein gar nichts zu verlieren. Die Null versuchen wir mit einer kompakten Defensivleistung zu halten. Vielleicht haben wir bei einem Konter oder einer Standard das notwendige Quäntchen.“ Der Respekt vor Aulatal ist entsprechend groß, insbesondere vor der Abwehrarbeit (erst neun Gegentore) der SG Aulatal. „Ich habe sie deshalb auch so weit oben erwartet. Eine gute Abwehr ist die halbe Miete. Zudem ist die Offensive immer für ein Tor gut“, sagt Köthe, der auch am Sonntag ob der personellen Situation den Jungs aus der Reserve das Vertrauen schenken muss. „Nach der Winterpause kommen ein paar Jungs zurück. Mit einem gutem Start wollen wir dann aus dem Tabellenkeller raus.“

Autor: Tobias Konrad

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