01.02.2019

Herbert neu, Brust ist zurück

Gruppenliga: SG Oberzell/Züntersbach und das Hoffen und Bangen

Ein Blick zwischen hoffen und bangen: Oberzells Trainer Frank Kühlthau investiert viel für den Klassenerhalt der SGOZ.

Voller Euphorie startete Aufsteiger SG Oberzell/Züntersbach zu Beginn der Gruppenligasaison durch. Doch Verletzungsprobleme und nur zwei Siege aus den letzten zehn Spielen ließen den Neuling auf den vorletzten Platz abfallen. Im Sommer wird Trainer Frank Kühlthau von Michael Jäger beerbt.

Die Vorbereitung

Neben den beiden Rasenplätzen in Oberzell und Züntersbach steht dem Club die kleine Turnhalle in Züntersbach für die Einheiten zur Verfügung. Ansonsten zeigt man sich variabel: Zweimal wird man in der Soccer-Five-Halle trainieren, dazu wurde zweimal der Kunstrasen in Flieden angemietet. „Zum Auftakt sind wir mit einer Video-Analyse gestartet. Ich habe eines der letzten Spiele im vergangenen Jahr filmen lassen und will anhand der Bilder die Fehler im Defensivverhalten aufzeigen. Besonders daran müssen wir arbeiten“, weiß der Trainer, der nur drei Testspiele ausgemacht hat. Den Auftakt bildet das Spiel gegen Marco Gaul und dessen SV Pfaffenhausen. Gespielt wird die Partie auf dem Kunstrasen in Oberndorf. „Auf Testspiele lege ich nicht so viel wert, deshalb belassen wir es auch bei den drei Spielen. Klar ist es auch mal schön über die 90 Minuten zu gehen, aber wichtiger ist mir die Trainingsintensität“, macht Frank Kühlthau deutlich.

Die Ziele

Es kann nur ein Ziel geben und jenes lautet Klassenerhalt. „Das wird ganz eng, zumal uns jetzt auch noch der eine Punkt wegen der fehlenden Schiedsrichter abgezogen worden ist. Das heißt, wir sind jetzt bei 18 Punkten, benötigen aber ob der vielen Absteiger 35. Über diese Zahl sollten wir deutlich drüber kommen“, so Kühlthaus Rechnung.

Das Personal

Keinem Abgang stehen zwei Neuzugänge gegenüber. Der 26-jährige Kilian Herbert kam vom Fuldaer A-Ligisten SC Motten. Der Linksfuß spielt im Mittelfeld oder ganz vorne. In zwölf Partien für Motten hat Herbert diese Runde fünf Treffer erzielt. Dazu ist Matthias Brust aus Volkers zurückgekehrt. Er besetzt den Posten des zweiten Torwarts. Das dickste Fragezeichen ist gleichzeitig auch die vielleicht wichtigste Personalentscheidung für die kommenden Monate. Julian Ankert, der zwar keinen Kreuzbandriss hat, dafür aber eine Schädigung des Kreuzbandes, muss abwarten, ob er schmerzfrei trainieren kann. Wenn nicht, droht das vorzeitige Saisonaus. Auch fraglich ist, ob Nicolai Dorn mit seinen Hüft- und Rückenproblemen rechtzeitig wieder voll einsatzfähig wird.

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