23.11.2014

Hessenliga: Lehnerz feiert verdienten Auswärtssieg

Lesser: Wir kommen immer besser

Pierre Mistretta

Das letzte Auswärtsspiel des Jahres hat dem TSV Lehnerz mit dem 3:1 (1:0) bei der U 21 des SV Wehen-Wiesbaden drei weitere Punkte eingebracht.

Die letztlich wohl entscheidende Szene entwickelte sich nach einer knappen halben Stunde, als Pierre Mistretta Dominik Rummel auf die Reise geschickt hatte und dieser von Wehens Joshua Iten im Strafraum gefällt wurde. Die Konsequenz war Rot und die Führung, weil Rummel den Elfmeter selbst verwandelte.

Bis zu diesem Moment hatte Wehen einen richtig ordentlich Eindruck hinterlassen und Lehnerz das Leben schwer gemacht. Die Führung aber war genau das, was die Lehnerzer wollten, schließlich gab es in Überzahl ab diesem Moment ganz viel Raum für das beliebte Konterspiel. „Wir müssen halt vor dem Pause bei den dicken Chancen den Sack schon zu machen“, lautete der einzige Kritikpunkt von Trainer Henry Lesser, der damit auf die Chancen von Mistretta (33.) und Sohn Patrick (36.) anspielte. Dazu kratzte ein Wehener einen Schaaf-Kopfball noch von der Linie (45.+1).

Umso überraschender fiel nach dem Wechsel der Ausgleich, auf den Lehnerz aber eine prompte Antwort hatte. Nur 90 Sekunden nach dem 1:1 führte der TSV wieder, weil Schaaf per Kopf auf Lesser-Freistoß zur Stelle war. Und als Schaaf dann Mistretta perfekt das 1:3 aufgelegt hatte, war es endgültig ein ungefährdeter Erfolg für die Lehnerzer. Der Dritte übrigens am Stück. „Es ist so, wie ich es nach dem Alzenau-Spiel gesagt habe: Wir kommen immer besser“, freute sich Henry Lesser.

Wehen-Wiesbaden: Reichel; Effiong, Iten, Döring, Yilmaz, Esser, Geisler (67. Baku),Günther (82. Landu), Rottenau, Zeller, Königs (84. Asamoah).
Lehnerz: Kaiser; Odenwald, Kress, Bartel, Breunung, Sarvan, Schaaf, Mistretta, Thusha, Lesser, Rummel (72. Vogt).
Schiedsrichter: Thorsten Mürell (Obertshausen). Zuschauer: 54. Tore: 0:1 Dominik Rummel (31., FE), 1:1 Niklas Rottenau (55.), 1:2 Patrick Schaaf (57.), 1:3 Pierre Mistretta (64.). Rot: Joshua Iten (Wehen), Notbremse (29.).

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