15.02.2018

Hilders gründet Spielgemeinschaft und holt Rühl

Nachfolger von Aurel Costache steht fest

Sascha Rühl wird neuer Trainer beim A-Ligisten TSV Hilders. Foto: Ralph Kraus

Die ganz große Überraschung war es nicht mehr, denn schon länger wurde Sascha Rühl als neuer Trainer beim Rhöner A-Ligisten TSV Hilders gehandelt. Nun hat Abteilungsleiter Goswin Nüdling die Katze aber auch offiziell aus dem Sack gelassen.

„Sascha Rühl wird ab Juli unser neuer Trainer. Wir sind bereits seit November in Kontakt und waren uns auch frühzeitig einig“, gibt Nüdling bekannt.

Neben Rühl, der in der Winterpause aus Löschenrod zum TSV Künzell zurückgekehrt ist, wird auch Torben Möller mit nach Hilders wechseln. „Sascha hat darum gebeten, dass wir auch einen Co-Trainer engagieren, der während der Spiele von draußen zuständig ist. Schließlich soll Rühl auf dem Feld stehen und da hat er genug zu tun“, so Nüdling. Möller und Rühl hatten bereits in Künzell und zuletzt bei der SG Löschenrod gemeinsam die Verantwortung übernommen.

Das neue Trainergespann sei im Hintergrund auch bereits fleißig am Basteln für das Team der kommenden Saison. Nach vier Jahren trennt sich der Verein im Sommer einvernehmlich vom aktuellen Spielertrainer Aurel Costache. „Vier Jahre sind genug.“

Nüdling erwartet den ein oder anderen Spielerwechsel. „Die Hilderser haben bereits alle zugesagt. Aber natürlich wird der ein oder andere der auswärtige Spieler gehen und entsprechend suchen wir auch neue Leute dafür.“

Spielgemeinschaft mit Simmershausen kommt

Eine weitere Neuigkeit kommt aus dem Bereich der Reserve. Hier gab Nüdling bekannt, dass der TSV Hilders und die SG Simmershausen ab kommender Saison eine Spielgemeinschaft bilden werden. Aus Hilders saßen Goswin und Martin Nüdling am Verhandlungstisch, für Simmershausen Marcus Schmitt und Johannes Schafsteck. Schmitt und Martin Nüdling werden die Leitung der Reserve federführend übernehmen.

Noch nicht entschieden wurde bislang über den Namen der Spielgemeinschaft und darüber, wo die Heimspiele stattfinden werden. Hilders hatte diese Saison keine zweite Mannschaft gemeldet, Simmershausen hat seine Reserve frühzeitig aus dem Spielbetrieb zurückgezogen. „Beide Vereine brauchen aber dringend einen vernünftigen Unterbau.“

Autor: Ralph Kraus

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