11.03.2018

Im vierten Anlauf macht Martinez alles klar

A-Liga Fulda/Lauterbach: Wartenbergs Anschlusstor kommt zu spät

Mario Martinez (links) erzielte das erlösende 3:1. Archivfoto: Florian Volk

Die Spvgg. Bimbach hat die Tabellenführung in der A-Liga Fulda/Lauterbach weiter ausgebaut. Im Derby gegen die FSG Wartenberg/Salzschlirf gewann die Truppe von Trainer Robert Lazarevski mit 3:1 (1:0).

Dabei musste der Übungsleiter am Ende mehr zittern als ihm lieb war. Obwohl Andreas Weisbeck eine halbe Stunde vor Spielschluss beim Stand von 1:0 mit Gelb-Rot vom Feld flog, hatten die Hausherren genug Gelegenheiten, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Nachdem der eingewechselte Vladislav Studnicka erst den Pfosten getroffen hatte, schien mit seinem 2:0 kurz darauf die Entscheidung bereits gefallen zu sein (76.). Doch durch Moritz Möllers Anschlusstreffer wurde es noch einmal richtig eng (88.). Moritz Kolb hatte anschließend noch einmal die Chance zum Ausgleich, zuvor hielt Keeper Darius Günder hervorragend gegen Jonas Treidler (85.).

„Letztlich hätten wir die Unterzahl noch besser ausnutzen müssen“, konstatierte FSG-Spielertrainer Boris Loch. „Der Anschlusstreffer kam etwas zu spät.“ Somit musste Wartenberg früh alles auf eine Karte setzen, Bimbachs Konterchancen folgten in Fülle. Alleine Mario Martinez vergab drei vielversprechende Gelegenheiten, ehe dem ehemaligen Spielertrainer am Ende doch noch die endgültige Entscheidung gelang (90.+3).

„Bei unserem Fitnesszustand war mir fast schon klar, dass wir noch einmal in die Bredouille kommen“, so Lazarevski, „aber die Jungs haben alles reingehauen und hervorragend gekämpft. Gerade auch in Unterzahl. Daher ein großes Kompliment an meine Mannschaft.“ Schon in der ersten Hälfte war Bimbach die bessere Mannschaft und wurde nach guter Anfangsphase durch Steffen Scherbers Abstauber belohnt (19.). Anschließend versuchte es die Spielvereinigung zu häufig mit langen Bällen. Dann hatten die Gastgeber noch Glück, dass Viktor Martens‘ halb verunglückte Hereingabe nicht im Tor landete.

„Wir hatten heute genug Chancen, um schon früher ein Tor zu machen. Ich denke, wir müssen uns vor unserer Leistung nicht verstecken“, war Loch trotz der Niederlage nicht unzufrieden, wenngleich er von einem verdienten Bimbacher Sieg sprach. Pech hatte Patrice Möller, der den etatmäßigen Kapitän Julian Barth (krank) vertrat. Nach einem Schlag auf den Kopf musste Möller mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung früh raus.

Die Statistik:

Spvgg. Bimbach: Da. Günder - Hohmann, Ebert, Deuter, Schmitt - Weisbeck, Kümmel, Heil - Übelacker - Mario Martinez, Scherber (B. Günder, Studnicka).
FSG Wartenberg/Salzschlirf: Hanning - Kolb, P. Möller, M. Möller, Martens - Loch - Svejkin, Stroka, S. Möller, Avdullahu - Kowalski (Petruschke, Treidler).

Schiedsrichter: Clemens Vögler (Soisdorf).
Zuschauer: 130.
Tore: 1:0 Steffen Scherber (19.), 2:0 Vladislav Studnicka (76.), 2:1 Moritz Möller (88.), 3:1 Mario Martinez (90.+3).
Gelb-Rote Karte: Andreas Weisbeck (61., Bimbach).

Autor: Steffen Kollmann

Kommentieren

Vermarktung: