20.05.2019

JFV Fulda verpasst letzte Chance

C-Jugend-Verbandsliga: Viktoria Fulda zuhause mit „weißer Weste“

Zbigniew Fabinskis Elf ist abgestiegen. Foto: Charlie Rolff

Der JFV Fulda hat sein letztes Saisonspiel gegen den OSC Vellmar trotz 3:2-Halbzeitführung mit 3:8 verloren und aufgrund des Sieges von Konkurrent Ederbergland neben der JSG West Ring und der JSG Flieden/Schweben absteigen. Meister Viktoria Fulda hat durch den 5:2 (3:1)-Erfolg gegen den Tabellenzweiten Gießen seinen Heimnimbus gewahrt und alle Spiele auf dem eigenen Rasen gewonnen.

TSG Wieseck II - JFV Bad Soden-Salmünster 7:2 (4:2)

Den dritten Tabellenplatz konnte den Gästen vor dem Spiel niemand mehr nehmen und so fehlte der Mannschaft von Manuel Grauel von Beginn an die Spannung. Ganz anders die Gäste, die sich durch eine hohe Effektivität auszeichneten und ihre Möglichkeiten eiskalt im Tor versenkten. Am Ausgang des Spiels konnten auch die Tore von Leon Schneider nichts ändern. Manuel Grauel hingegen richtet seinen Blick nach vorne und freut sich auf das Pokalhalbfinale bei Hünfelder Land am Mittwoch.

Tore: 1:0, 2:0 Ben Parson (3., 16.), 2:1 Leon Schneider (19.), 3:1, 4:1 Din Dzudzevic (28., 30.), 4:2 Leon Schneider (31.), 5:2 Aaron Koch (45.), 6:2, 7:2 Din Dzudzevic (58., 64.).

JSG Flieden/Schweben - VfL Kassel 0:2 (0:1)

Trotz einer ordentlichen Leistung hat es die JSG Flieden/Schweben verpasst, zum Abschluss noch einmal zu punkten. Grund dafür war die mangelnde Chancenverwertung. „Wir haben leider vier ganz klare Chancen, darunter einen Elfmeter, nicht nutzen können. Der Gegner hat aus seinen drei oder vier Möglichkeiten zwei Tore gemacht“, so Trainer Holger Schöppner. Bereits nach sieben Minuten mussten die Gastgeber einem Rückstand hinterherlaufen und verpassten dann mehrfach den Ausgleich. „Schade. Zum Abschluss hätten die Jungs nochmal einen Punkt verdient gehabt“, findet Schöppner, dessen junge Mannschaft sich trotz des seit Wochen feststehenden Abstiegs nicht aufgegeben hat.

Tore: 0:1 Philipp Ritter (7.), 0:2 Joel Siemers (45.).

JFV Viktoria Fulda - FC Gießen 5:2 (3:1)

Zwölftes Heimspiel, zwölfter Heimsieg. Auch gegen den über lange Phasen der Saison einzigen Meisterschaftskonkurrenten FC Gießen haben die Mannen von Trainer Stefan Huck ihre Stärke auf heimischen Geläuf einmal mehr unter Beweis gestellt. Die Viktorianer hatten die Partie eigentlich immer unter Kontrolle und ließen sich auch durch den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Gäste nicht aus der Ruhe bringen und feierten einen verdienten Sieg zum Abschluss. Gießen könnte dem Meister über die Aufstiegsspiele noch in die Hessenliga folgen.

Tore: 1:0 (8.), 2:0 Petr Paliatka (10.), 2:1 Jumah Grouls (12.), 3:1 Elias Hahl (27.), 4:1 Petr Paliatka (36.), 4:2 Mika Funk (41., Foulelfmeter), 5:2 Moritz Eckstein (64.).

JSG West Ring - FC Ederbergland 1:6 (0:4)

Auch das letzte Saisonspiel endete mit einer deutlichen Niederlage für die JSG West Ring. „Die erste Halbzeit war katastrophal“, so der Mannschaftsverantwortliche Chris Bojnec. „Die zweite Hälfte war dann ganz gut, aber nur eine gute Halbzeit in jedem Spiel langt dann halt nicht.“ Der Treffer von Adrian Treder, der nach einer Flanke von außen das 1:5 markierte, war dann nicht mehr als Ergebniskosmetik. „Die Klasse war eine Nummer zu groß für uns. Das muss man einfach so sagen“, so das Fazit von Bojnec nach Saisonende.

Tore: 0:1 (6.), 0:2 (13.), 0:3 (22.), 0:4 (24.), 0:5 (55.), 1:5 Adrian Treder (68.), 1:6 (69.).

OSC Vellmar - JFV Fulda "Borussia" 8:3 (2:3)

Die Borussen haben die letzte Chance auf den Klassenerhalt verpasst. Der viertletzte Platz hätte gereicht, wenn Gießen in den Aufstiegsspielen die Qualifikation für die Hessenliga schafft. Doch durch die Niederlage ist der FC Ederbergland noch vorbeigezogen und der Abstieg steht fest. Dabei war der Beginn der Partie verheißungsvoll. Bereits nach sieben Minuten sorgten Linus Gaube und Liam Ronken für eine 2:0-Führung. „Wir hätten sogar 3:0 oder 4:0 führen müssen, haben aber das leere Tor nicht getroffen“, bedauert Trainer Zbigniew Fabinski. Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs ließen sich die Gäste nicht aus der Ruhe bringen und erneut Gaube sorgte für die Halbzeitführung. Spätestens mit dem 4:3 brachen aber alle Dämme. „Da haben die Jungs die Köpfe hängen lassen“, so Fabinski, der seiner Mannschaft trotz des Abstiegs keinen Vorwurf machen will: "Die Jungs haben ihr Bestes gegeben, aber die Qualität hat nicht gereicht.“

Tore: 0:1 Linus Gaube (4.), 0:2 Liam Ronken (7.), 1:2 (15.), 2:2 Miguel Wiesner (29.), 2:3 Linus Gaube (33.), 3:3 Ferris Sonnenschein (46.), 4:3 (53.), 5:3, 6:3 Dylan Demirsoy (57., 59.), 7:3 Ferris Sonnenschein (62.), 8:3 Brendan Breidt (70.).

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