16.05.2018

Johannesberg will Platz zwei "mit aller Macht verteidigen"

Verbandsliga: Maikranz und Co. treffen auf Neuhof / Auch Meister Hünfeld im Einsatz

Jochen Maikranz und Johannesberg stehen vor der Vizemeisterschaft. Foto: Ralph Kraus

Gerade einmal drei Tage ist es her, dass der Hünfelder SV auf dem Sofa die Verbandsliga-Meisterschaft feiern durfte. Heute Abend soll es in Eschwege aber schon wieder sportlich zur Sache gehen. Der Zweite Johannesberg will dagegen einen weiteren großen Schritt in Richtung Aufstiegsrunde machen.

SG Johannesberg - SV Neuhof (19 Uhr)

Seit der 0:1-Pleite des TSV Lehnerz II in Sand hat die SG Johannesberg im Kampf um Rang zwei wieder die besten Karten. „Wir wollen diesen Platz mit aller Macht verteidigen“, macht Trainer Jochen Maikranz unmissverständlich klar, der mit seiner Truppe im letzten Heimspiel der Saison einen „großen Schritt“ in Richtung Aufstiegsrunde tätigen möchte. Der Respekt vor dem osthessischen Gegner aus Neuhof ist aber groß: „Sie haben im Winter zu ihrer vorhandenen Qualität noch eine ganze Menge Qualität hinzubekommen“, lobt Maikranz. Das Spiel des 31. Spieltags wurde vorverlegt, weil Neuhof am Pfingsmontag gegen Flieden im Kreispokal-Finale gefordert ist. So fehlen den angeschlagenen Mihai Moise, Anton Balz, Friedrich Walt, Hamid Noori, Julian Keller und Osman Özlük einige Tage der Regeneration. Aber auch das Neuhofer Programm ist happig, für den SVN ist es das dritte Spiel in sechs Tagen.

SV Eschwege - Hünfelder SV (19 Uhr)

Am Sonntagabend und Montag kannte die Freude in Hünfeld keine Grenzen mehr, die Sofameisterschaft wurde ausgiebig gefeiert. „Keiner hat sich weh getan, keiner hat sich verletzt“, so Abteilungsleiter Mario Rohde flachsend, der sich aber nun wieder aufs Sportliche konzentrieren möchte. „Der Fairness anderen Mannschaften gegenüber wollen wir das Spiel so wie immer angehen. Wir werden versuchen zu gewinnen, auch wenn es mit den Feierlichkeiten in den Knochen natürlich schwer wird.“ Auch für Gegner Eschwege geht es als Mannschaft aus dem Tabellenmittelfeld nicht mehr allzu viel. Der HSV, der studienbedingt auf Maximilian Fröhlich und Lukas Budenz verzichten muss, kann dagegen noch die 70-Punkte-Marke knacken.

Autor: Steffen Kollmann

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