Verbandsliga: 0:3 gegen Lichtenau

Johannesbergs einfache Rechnung

16. Oktober 2021, 15:15 Uhr

Patrise Gjocaj (links) ließ für Johannesberg einen Hochkaräter liegen. Foto: Kevin Kremer

Kaum gelang der SG Johannesberg nach sechs sieglosen Verbandsliga-Spielen ein Erfolg am vergangenen Wochenende, folgt gleich eine krachende Niederlage. Beim Lichtenauer FV unterlag die SGJ mit 0:3 (0:0).

Ein Ergebnis, das dem Spielverlauf nicht gerecht wird, wie SGJ-Trainer Zeljko Karamatic betont: "Der Gegner hat nicht viel dafür getan, das Spiel zu gewinnen. In der ersten Halbzeit waren wir klar besser und haben nichts zugelassen. Alles, was wir uns vorgenommen haben, hat funktioniert." Zumindest fast alles, denn die Tore fehlten. Und Möglichkeiten gab es viele. Patrise Gjocaj und Niklas Zeller standen alleine vor LFV-Keeper Gheorghi Bantis, aber scheiterten. Ein Zeller-Freistoß ging zudem haarscharf am Pfosten vorbei. Eine einfache Rechnung, denn es rächt sich meist, wenn die Tore nicht fallen.

In der zweiten Halbzeit sorgte ein unglückliches Foul von Patrick Katusic im Strafraum (Karamatic: "Er hat ihn nicht gesehen") und ein Zeller-Fehler vor dem 2:0 durch Jan Kaufmann, bei dem sich der Kapitän wohl wieder verletzte, dafür, dass Johannesberg trotz guter Leistung ins Hintertreffen geriet. Das 3:0 durch Dmitri Maneacov entstand durch einen Umschaltmoment der Hausherren. "Das ist bitter jetzt, aber wir müssen auf dieser Leistung aufbauen. Wir haben gut gekämpft und sind natürlich enttäuscht, aber wir werden die Woche weitermachen und hart arbeiten", sagte Karamatic.

Die Statistik

Lichtenauer FV: Bantis; Orschel, Cucu (81. Hoffmann), Antoniuc, Kaufmann, Fondos, Salioski (68. Dietz), Grosu (74. Kurt), Maneacov, Üstün, Mimbala.
SG Johannesberg: Kreis; Srsen, P. Katusic (58. Maierhof), Gjocaj (82. Vico), Zeller (62. Milenkovski), Ferreira da Silva, Köpf, Schwarz, Ristevski, Butsch, Odenwald.
Schiedsrichter: Carsten Dücker (TSG Mackenzell).
Zuschauer: 120.
Tore: 1:0 Dennis Salioski (55., Foulelfmeter), 2:0 Jan Kaufmann (60.), 3:0 Dmitri Maneacov (87.).

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