12.07.2018

Kämpferischer Einsatz der KSG aller Ehren wert

Kreispokal Schlüchtern

Foto: Thomas Bertz

Für den C-Ligisten KSG Radmühl war das Achtelfinale im Schlüchterner Kreispokal gegen den Kreisoberligisten SG Freiensteinau ohne jeden Zweifel das Spiel des Jahres, für die Gäste eher eine Pflichtaufgabe. Schließlich setzte sich der klassenhöhere Favorit mit 5:1 durch, nachdem Radmühl zwischenzeitlich auf 1:2 hatte verkürzen können, jedoch nur wenige Minuten Lunte roch.

Die Einsatzbereitschaft und der Kampfeswille der Radmühler war von der ersten Minute an aller Ehren wert. Die hohe Motivation des krassen Außenseiters hatte sich von einem höchst impulsiven und permanent seine Jungs anfeuernden Radmühler Trainer Sascha Wahl auf alle in schwarzen Trikots auflaufende KSG-Spieler nahtlos übertragen. „Druck“ war das Wort, das einige hundert Male aus den Mündern der Radmühler Spieler zu hören war.

Freiensteinau versuchte spielerische Akzente zu setzen, was aber vor der Pause eher unzureichend gelang. Dennoch sprangen zwei Treffer durch Niklas Beikirch zum 1:0 (17.) und Jannik Beikirch zum 2:0 (38.) dabei heraus. Beim 2:0 konnte Radmühls Torwart Alexander Müller den Kopfball von Sebastian Sill nicht festhalten, Jannik Beikirch staubte zum 2:0-Pausenstand ab.

Die wirklichen Tochancen Radmühls hielten sich schon in recht engen Grenzen. Vor dem Seitenwechsel fanden zwei direkte Freistöße nicht das gewünschte Ziel, nach 67 Minuten jedoch schöpfte man neuen Mut, als Radmühls bester Spieler Thomas Hofmann der 1:2-Anschlusstreffer gelang. Doch bevor die Platzherren sich im Rausch allzu übermütig weitere Möglichkeiten hätten erkämpfen können stellte Kevin Stribrny mit seinem Tor zum 3:1 für Freiensteinau den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her und führte seine Elf endgültig Richtung Sieg und Viertelfinale. / osl

Radmühl: A. Müller; Koch (52. S. Müller), Gassmann, Jäger, Pappert – Höll, K. Müller, B. Müller (67. Niepoth), Gold, Weinl - Hofmann
Freiensteinau: J. Sill; Meinhart (53. Seipel), Thaler, Krieg, S. Sill – N. Beikirch, Schöniger, Link (84. Lotz), Schenk – J. Beikirch, Stribrny
Schiedsrichter: Bernhard Depta (SG Huttengrund). Zuschauer: 180. Tore: 0:1 Niklas Beikirch (17.), 0:2 Jannik Beikirch (38.), 1:2 Thomas Hofmann (67.), 1:3 Kevin Stribrny (71.), 1:4 Jannik Beikirch (74.), 1:5 Kevin Stribrny (85.). Verschossener Foulelfmeter: Kevin Stribrny (80., Freiensteinau, an den Pfosten).

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