15.08.2019

Karamatic verspricht Offensivspektakel

Verbandsliga: Johannesberg in Weidenhausen gefordert, Ehrenberg will dritten Sieg in Folge

Johannesbergs Keeper Mitja Hofacker will erneut frenetisch über einen Sieg jubeln. Foto: Charlie Rolff

Für Flieden, Ehrenberg und Johannesberg war das Wochenende mit drei Siegen ein voller Erfolg. Für die SGJ kommt nach Hünfeld nun der nächste Brocken, denn die Reise geht nach Weidenhausen. Bad Soden möchte derweil wieder in die Spur finden nach zwei sieglosen Partien.

SV Buchonia Flieden – TSG Sandershausen (Samstag, 15 Uhr).

Ehe es am kommenden Freitag zum Spitzenspiel und Derby in Johannesberg kommt, muss die Buchonia zuvor die Heimaufgabe gegen Sandershausen meistern. "Zuerst diese 90 Minuten, dann Johannesberg", mahnt deshalb Fliedens Trainer Zlatko Radic, der jedoch einzig und allein einen Sieg erwartet. Die TSG sei zwar ein unangenehmer und kämpferischer Gegner, "doch da müssen wir voll dagegenhalten. Es ist nicht leichter als in der Hessenliga, denn der Kampf unsererseits ist immer noch da." Um die drei Punkte einzufahren, müssen jedoch alle Komponenten stimmen, denn neben dem Kampf zählt auch das Spielerische und die Effektivität. Zwei große Fragezeichen gebe es im Kader, denn ein Einsatz von Fabian Schaub und Andre Leibold entscheidet sich erst kurzfristig. Weiterhin sei die Personalsituation sowieso angespannt.

SG Bad Soden – SV Türkgücü Kassel (Sonntag, 15 Uhr).

„Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen“, sagt Anton Römmich nach Sieg, Niederlage und Unentschieden sowie zweimaligen Punktverlusten in letzter Sekunde. Fitnesszustand, die beste Besetzung der Positionen, Spielsystem sind die Fragestellungen, die den Sodener Trainer umtreiben. Abgestellt werden muss, „dass wir, wie in Vellmar nach einer sehr guten Leistung und einer 3:1-Führung, plötzlich anfangen nur noch die besonderen Dinge und nicht mehr die einfachen zu machen“. Innenverteidiger Adrian Saletnik (Zerrung) droht gegen den punktlosen Letzten auszufallen.

SV Weidenhausen – SG Johannesberg (Sonntag, 15 Uhr).

Wenn zwei offensivstarke Teams wie Weidenhausen und Johannesberg aufeinandertreffen, dürfte Spektakel garantiert sein. SGJ-Trainer Zeljko Karamtic macht auch gar keinen Hehl daraus, "denn wir wollen offensiv spielen. Defensiv stehen und auf Konter lauern ist nicht unser Ding. Weidenhausen ist eine erfahrene Mannschaft die ebenfalls offensiv ausgerichtet ist. Ich kann mir also nicht vorstellen, dass es langweilig wird." Die Tabellenführung soll am Chattenloh verteidigt werden. Für die komplizierte Aufgabe stehen dem Trainer alle Spieler zur Verfügung. "Nur weil wir jetzt oben stehen, wird sich aber nichts verändern. Die Mannschaft hat sich das erarbeit, soll nun über 90 Minuten einfach immer alles geben", sagt Karamatic.

SG Ehrenberg – FC Körle (Sonntag, 15 Uhr).

In der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga siegte die SG Ehrenberg beim FC Körle mit 1:0. Den damaligen Matchplan wird Trainer Robert Schorstein jedoch nicht mehr auspacken: "Am Sonntag wird es ein grundverschiedenes Spiel. Die damalige Atmosphäre und das besondere Feeling wird in einem normalen Ligaspiel so nicht vorhanden sein." Nach den beiden Siegen zuletzt ist das Selbstvertrauen deutlich gestiegen – und gegen den Tabellensechzehnten soll gleich nachgelegt werden. "Heimspiele gegen direkte Konkurrenten sind doppelt wichtig. Wir wollen gewinnen, den Abstand auf Körle vergrößern. Als Favorit sehe ich uns aber nicht, denn dazu fehlt uns noch einiges", weiß Schorstein.

Autor: Tobias Konrad

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