07.08.2018

Keinerlei Allüren bei Noori und Vinojcic

A-Junioren-Hessenliga: Roth vor Derby-Auftakt optimistisch

Hamed Noori kam in der Vorbereitung einige Male bei der SG Barockstadt zum Einsatz. Foto: Charlie Rolff

Die A-Junioren-Hessenliga-Spielzeit startet in diesem Jahr mit einem Highlight: Aufsteiger FV Horas empfängt den JFV Viktoria Fulda am Sonntag (11 Uhr) zum Osthessenderby. JFV-Trainer Florian Roth will die Vormachtstellung seines Clubs wahren und ist optimistisch, was den Saisonauftakt betrifft.

"Es ist auf jeden Fall von Vorteil, dass es am ersten Spieltag direkt gegen Horas geht. Man hat in der Vorbereitung gemerkt, dass jeder bei diesem Spiel auf dem Platz stehen will, schließlich gibt es auf beiden Seiten Spieler, die schon für Horas und uns gespielt haben", so Roth, der zuletzt noch ein Trainingswochenende veranstaltet hat, um sowohl die Abläufe auf dem Spielfeld als auch das Teambuilding weiter zu verbessern. Die bisherigen Eindrücke aus der Vorbereitung stimmen den 35-Jährigen optimistisch, so wurde kein einziges Testspiel verloren.

Der Kader der Viktoria kann sich sehen lassen, gleich drei Rückkehrer darf der JFV begrüßen. Neben Felix Schütz (1. FC Nürnberg) und Lorenz Hoss (JFV Aulatal) sickerte zuletzt noch die Verpflichtung von Nikolaj Zvekic (Dynamo Dresden) durch. Dazu kann Roth auf Hamed Noori und Anto Vinojcic bauen, die weite Teile der Vorbereitung bei den Senioren der SG Barockstadt absolviert haben. "Es ist klar kommuniziert, dass das Primärspielrecht bei der U19 liegt", so Roth, der den Spielern keinerlei Allüre nachsagt. "Sie haben sich bei uns im Trainingsbetrieb sofort integriert und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt."

Einem erfolgreichen Saisonauftakt steht so quasi nichts im Weg: "Wir hoffen, mit einem Positivergebnis und Euphorie in die Spielzeit zu starten", hofft der Viktoria-Coach, der keine allzu großen Brötchen backen will, was die Aussichten anbelangt: "Die Vergangenheit hat gelehrt, dass wir erst einmal nach dem Klassenerhalt streben sollten. Alles Andere wäre für uns ein Bonus."

Autor: Steffen Kollmann

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