22.04.2018

Kosareks gelungenes Rückrundendebüt

A-Liga Fulda/Rhön: Künzell II scheint nach 2:1 durch

Künzells Jan Kosarek (Mitte) wird von Christian Klewitz (links) und Florian Bug in die Zange genommen. Foto: Christian Halling

Dem TSV Künzell II ist die Meisterschaft in der A-Liga Fulda/Rhön und damit der sofortige Wiederaufstieg in die Kreisoberliga kaum noch zu nehmen: Die Mannschaft um Spielertrainer Martin Breunung war im Duell mit dem direkten Verfolger strukturierter und abgezockter unterwegs, sodass am Ende ein verdienter 2:1 (1:1)-Erfolg gegen den RSV Margretenhaun zu Buche stand.

„Großes Kompliment an meine Mannschaft, das war heute ein wichtiger Erfolg, weil es mehr als ein Sechs-Punkte-Spiel war“, frohlockte Breunung, zumal er eine Reaktion auf das 2:2 gegen Gersfeld am Freitag, dem erst zweiten Punktverlust der Gruppenliga-Reserve überhaupt in dieser Spielzeit gesehen hatte: „Gegen die Gersfelder haben wir noch ein 2:0 verspielt, heute allerdings waren die Köpfe sofort wieder oben. Die Jungs wussten, was auf dem Spiel steht.“

Matchwinner für die Künzeller Zweite war Jan Kosarek, der schon nach wenigen Minuten nach einem Steilpass das erste Mal zur Stelle war, ehe er nach knapp einer Stunde auch den Siegtreffer besorgte, als die Margretenhauner einen Eckball zu schwach geklärt hatten und Kosarek per Kopfball-Bogenlampe ins Netz traf. „Jan hatte zuletzt Leistenbeschwerden und konnte deshalb heute erstmals überhaupt in der Rückrunde spielen. Das war natürlich ein Traumeinstand für ihn“, war sein Coach Martin Breunung froh.

Sein Gegenüber Roberto Posa hatte ebenfalls einen verdienten Künzeller Erfolg gesehen, „wir haben einfach zu wenig Druck nach vorne entfacht, wollten immer zu schnell zu viel.“ Dazu hatten die Margretenhauner Verletzungspech: Felix Bug musste schon nach zehn Minuten wegen muskulärer Beschwerden vom Feld, Philipp Semmler und Simon Herber schleppten sich angeschlagen durch die 90 Minuten. „Vielleicht wäre mit voller Kapelle etwas gegangen“, mutmaßte Posa. Freilich habe Künzell allerdings auch eine wesentlich reifere Spielanlage gezeigt.

Der RSV war zwischendrin durch einen Foulelfmeter (Keeper Sebastian Hahner hatte Dominik Hintze gelegt) zumm Ausgleich gekommen, insgesamt hatte Künzell aber auch die besseren Chancen, wie beispielsweise in der Schlussphase, als Florian Keil nach einem Konter nur die Latte traf. „Es geht für uns jetzt darum, Platz zwei zu festigen. Das war im Grunde aber auch schon vor dem Spiel unser Ziel.Künzell II war da schon viel zu weit weg“, schloss Roberto Posa ganz realistisch seine Analyse.

Die Statistik:

TSV Künzell II: Hahner; Vogel, Weimer, Schwab, Rühl, Kosarek, Flache, Keil, P. Breunung, Herbach, M.Breunung – Abel, Röder.
RSV Margretenhaun: Herbert; Semmler, Klewitz, FlorianBug, Stupp, Herber, Kabul, Felix Bug, Schäfer, Kocak, Hintze – Bell,Schütz, Höpfner.
Schiedsrichter: Christoph Hein (Großenbach). Zuschauer: 250.Tore: 1:0 Jan Kosarek (6.), 1:1 Patrick Stupp (32.,Foulefmeter), 2:1 Jan Kosarek (57.). Gelb-Rote Karte:Sascha Rühl (85., Künzell II).

Autor: Christian Halling

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