21.11.2018

Kunstrasen soll den Hilderser A-Platz ersetzen

A-Liga Rhön: Bauarbeiten könnten schon im August 2019 beginnen

Der Hilderser A-Platz soll künftig durch einen Kunstrasen ersetzt werden. Foto: Franz-Josef Enders

Eine Restrunden-Vorbereitung in der Rhön gestaltet sich seit jeher schwierig, neben der Witterung macht es den Vereinen insbesondere zu schaffen, dass in der näheren Umgebung kein Kunstrasenplatz zur Verfügung steht. Das könnte sich in Kürze aber ändern: Aufgrund der zentralen Lage soll der A-Platz des TSV Hilders in einen Kunstrasen umgewandelt werden, schon im kommenden Sommer könnten die Arbeiten beginnen.

Noch hängt das Vorhaben von der Hilderser Gemeindevertretung am 14. Dezember ab. Sollte dem Vorhaben bei der Versammlung, in der der Haushaltsplan für 2019 verabschiedet wird, zugestimmt werden, steht dem neuen Platz nichts mehr im Weg. "Wir feiern im nächsten Juli unser 100-jähriges Bestehen mit einer großen Feier. Es wäre schön, wenn wir danach im August mit dem Bau beginnen könnten", hofft der Hilderser Abteilungsleiter Goswin Nüdling.

Entstehen soll der Kunstrasen entgegen der ursprünglichen Pläne nicht auf dem B-Feld des TSV, sondern auf dem A-Platz. Einerseits deshalb, weil das B-Feld nicht groß genug ist, andererseits weil der A-Platz einem Acker gleich kommt, also äußerst hilfsbedürftig ist und umgestaltet werden muss. "Er ist bereits 43 Jahre alt, es ist eigentlich schon eine kleine Sensation, dass er überhaupt so lange gehalten hat", so Nüdling schmunzelnd.

Dementsprechend groß sei auch die Freude der Spieler, künftig auf dem unnatürlichen Geläuf ein Zuhause finden zu können. Vom Material her soll der Platz genauso ausgestattet werden wie der in diesem Jahr in Hünfeld sanierte Kunstrasenplatz. Rund 700.000 Euro kostet das gesamte Projekt, von dem nicht nur der aktuelle Tabellenführer der A-Liga Rhön profitieren soll. Auch die anderen Vereine der Gemeinde Hilders wie Elters/Eckweisbach/Schwarzbach, Reulbach/Brand und Simmershausen sowie die Jugendteams der JSG Rhön und dessen Partnervereine wie die SG Ehrenberg oder die SG Ulstertal sollen den Kunstrasen künftig für die Wintervorbereitung nutzen dürfen.

Autor: Steffen Kollmann

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