05.10.2018

Marcus Klimek neuer Kreislehrwart

Veränderung im Kreisschiedsrichter-Ausschuss

Marcus Klimek ist neuer Kreislehrwart des Schiedsrichterausschusses Fulda. Foto: Charlie Rolff

Mit Marcus Klimek übernimmt der bisherige Adjutant von Dennis Meinhardt das Amt des Kreislehrwarts in der Fuldaer Schiedsrichtervereinigung. Meinhardt scheidet aus zeitlichen Gründen freiwillig aus, mit dem 26-jährigen Klimek war schnell ein Nachfolger gefunden.

„Die Lösung auf kurzem Dienstweg lag nahe“, sagt Klimek, der bereits seit zwei Jahren Beisitzer im Ausschuss ist und dabei als helfende Hand Meinhardts galt. „Für mich ist das Lehrwesen deswegen kein Neuland, ich habe auch schon regelmäßig auf den Neulingslehrgängen und den Pflichtversammlungen referiert“, erklärt der gebürtige Dirloser. Allerdings wird gerade das nächste Jahr stressig für den Bankkaufmann: Vollzeitjob bei der Sparkasse, die abschließenden zwei Semester seines BWL-Studiums, dazu die Pfeiferei und der neu hinzugewonnene Job.

„Da ist Organisationstalent gefragt“, sagt er lachend und muss zähneknirschend feststellen, „dass ich wegen Studium und Beruf schon freiwillig aus der Verbandsliga ausgeschieden bin“. Weil er samstags bis 15 Uhr Präsenzveranstaltungen im Rahmen seines Studiums besuchen muss, kann er nur eingeschränkt pfeifen und in der Hessenliga assistieren. „Das hat natürlich wehgetan, aber vielleicht kann ich nach Beendigung meines Studiums noch einmal aufsteigen“, blickt der 26-Jährige im Hinblick auf seine aktive Laufbahn voraus.

Als Kreislehrwart will er den Fokus besonders auf den Nachwuchs legen. „Wir haben top Leute in der Kreisoberliga, aber die allermeisten sind auch schon sehr erfahren. Wir müssen uns einen guten Nachwuchs heranziehen.“ Als Lösung erscheint ihm ein U-21-Förderkader sinnvoll, in dem er die willigen Jung-Schiedsrichter zusätzlich zu den Pflichtversammlungen unter seine Fittiche nimmt. Da bei der Fuldaer Pflichtversammlung oft an die 200 Unparteiischen zugegen sind, fallen gerade die Jungschiedsrichter manchmal hinten runter. Dies soll sich nun ein Stück weit ändern. Zwei Jahre hat Klimek Zeit, um in dieser Hinsicht Basisarbeit zu leisten, dann stehen die nächsten Wahlen an.

Autor: Johannes Götze

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