Michael Fink wechselt zu Hanau 93

Verbandsliga Süd: Ex-Profi kommt von Waldhof Mannheim

06. Juni 2017, 21:44 Uhr

Michael Fink kommt von Waldhof Mannheim nach Hanau. Foto: Oliver Müller

Der Meister der Gruppenliga Frankfurt Ost und Aufsteiger in die Verbandsliga Süd, 1. Hanauer FC 1893 hat einen echten Transfercoup gelandet. Mit Michael Fink kommt ein bundesligaerfahrener Spieler zum ältesten Fußballclub Hessens, der zuletzt als Kapitän von Waldhof Mannheim knapp den Aufstieg in die Dritte Liga verpasst hat. Fink wird aber weiterhin als Co-Trainer für die Mannheimer tätig sein. Das hat der Sportliche Leiter der Hanauer, Giovanni Fallacara bekannt gegeben.

"Das ist eine Riesensache für uns und wir freuen uns total", so Fallacara über die Verpflichtung von Michael Fink. "Er ist eine Riesen-Bereicherung für unser Team." Der defensive Mittelfeldspieler, der auch in der Innenverteidigung spielen kann, ist nach Daniyel Cimen und Ervin Skela der dritte Ex-Profi bei den Hanauern. Probleme erwartet der Sportliche Leiter deswegen nicht. "Unsere Truppe hat schon gezeigt, dass bei uns kein Neid aufkommt. Das ist bei uns anders als bei vielen Vereinen."

Der 35-jährige, der aus der Jugend des VfB Stuttgart stammt und für Eintracht Frankfurt, Arminia Bielefeld und Borussia Mönchengladbach 137 Mal in der Bundesliga zum Einsatz kam, kann auch auf internationale Erfahrung zurückgreifen. Mit der Eintracht absolvierte der Routinier sechs Spiele im UEFA-Cup, dem Vorgänger der heutigen Europa League und nach seinem Wechsel zu Besiktas Istanbul kam er sogar viermal in der Champions League zum Einsatz. Im Sommer 2015 wechselte er von Zweitligist Erzgebirge Aue zu Waldhof Mannheim, wo er seitdem neben seiner Tätigkeit als Spieler auch als Co-Trainer in der Verantwortung steht. Diesen Posten wird er in Mannheim auch weiterhin ausüben.

"Diese Tätigkeit ist mit seinem Engagement bei uns kompatibel. Tagsüber ist er dort, aber er wird auch ab und zu bei uns trainieren. Waldhof hat Vorrang. Wir sind das Hobby und das ist auch OK so", wie Fallacara ausführt. "Der Kontakt kam über Daniyel Cimen zustande. Er wollte einfach nochmal mit Daniyel und Ervin Skela zusammen spielen."

Autor: Daniel Bolz

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