14.09.2018

Mindestens Paroli bieten – wenn nicht mehr

Hauck sieht sein Team noch gefestigter

Frank Hauck (vorne) kann mit dem Start zufrieden sein – genau wie der 1. Vorsitzende Michael Mangold (links) und Betreuer Andreas Braun. Archivfoto: Elisa Gebauer

Im nun dritten Jahr ist die SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz unter der Regie von Frank Hauck unterwegs. Und in diesem Jahr scheint die beste Platzierung nach dem Aufstieg im Jahr 2014 möglich zu sein. Dafür müsste das Team in der mit drei starken KOL-Absteigern gespickten A-Liga Hersfeld/Rotenburg zumindest Dritter werden.

„Wir wollten bereits in der vergangenen Saison ganz oben mitspielen, was uns aber nicht ganz gelungen ist“, sagt Hauck im Rückblick und führt an, „dass das Ziel in diesem Jahr nicht anders lautet, dir es aber passieren kann, dass du am Ende der Saison gar nicht viel falsch gemacht hast und trotzdem nur Fünfter oder Sechster bist“. Bislang hat sein Team nicht viel falsch gemacht: Dem Startremis im Derby bei der SG Cornberg/Rockensüß folgten fünf Siege – auch gegen die Absteiger SG Ober-/Untergeis (2:1) und FSV Hohe Luft (3:2) wurde gewonnen.

Und gerade in diesen beiden Partien sei die Weiterentwicklung zur vergangenen Saison deutlich geworden: „Auch wenn wir schon recht viele Gegentore kassiert haben, stehen wir nun besser und bringen knappe Spiele auch über die Bühne. Diese beiden hätten wir in der vergangenen Saison hintenraus wahrscheinlich noch verloren“, sagt Hauck, der sich über die hinzugewonnene Qualität im Tor (Matthias Störbrauck kam von der SG Pfaffenbach/Schemmergrund) und Feld (Pascal Mangold kam vom TSV Wichmannshausen) freuen kann. Dazu wurde die Mannschaft mit einigen jungen Spielern verstärkt. Unter anderem kamen Elias Neuber und Loris Jung von der SG Wildeck, dem dritten Absteiger im Bunde. Neuber ist gar noch für die A-Junioren Wildecks mit Zweitspielrecht unterwegs.

Nentershausen/Weißenhasel/Solz und Wildeck stehen zwar aktuell nicht ganz oben, weisen allerdings ligaweite die besten Punktedurchschnitte auf. Beide duellieren sich in gut einer Woche in Richelsdorf zum Spitzenspiel. „Für mich ist Wildeck die beste Mannschaft der Liga. Ich dachte, dass da ein paar Spieler aufhören oder weggehen, aber die Mannschaft scheint jetzt sogar noch besser aufgestellt zu sein“, macht Hauck den seiner Meinung nach Ligafavoriten dingfest. Doch aufgesteckt wird nicht, wie Hauck betont: „Wir wollen Wildeck in dieser Saison so lange wie möglich Paroli bieten. Mindestens.“

Autor: Johannes Götze

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