20.08.2019

Mit Bescheidenheit zum Erfolg

A-Liga Fulda/Rhön: Torjäger Pascal Eich über den guten Start des TSV Langenbiebers

Pascal Eich (grünes Trikot) steht sinnbildlich für den Langenbieberer Erfolg. Foto: Charlie Rolff

Pascal Eich schoss in den vergangenen drei Jahren stolze 86 Tore und steht sinnbildlich für den Aufschwung seines TSV Langenbiebers. Dennoch möchte der bescheidene 21-Jährige lieber über den Verein als über seine Person sprechen.

Sieben Punkte aus vier Spielen und zudem 14 geschossene Tore. Der TSV Langenbieber ist sicherlich kein normaler Aufsteiger und bislang das Überraschungsteam in der A-Liga Fulda/Rhön. Großen Anteil am Erfolg hat Pascal Eich, der im Aufstiegsjahr 39 Tore schoss und sich gerne zurückerinnert. „So etwas habe ich auch noch nicht erlebt. Für uns alle war das unbegreiflich. Ich würde es gerne wiederholen“, schwärmt der Torjäger von der vergangenen Saison.

Bevor Eich 2018 nach Langenbieber wechselte, war er für Hofbiebers Reserve aktiv. Seine Entscheidung zu wechseln bereut der 21-Jährige keinesfalls. „Ich habe vor meinem Wechsel nach Hofbieber bereits mit Langenbieber Gespräche geführt. In beiden Dörfern habe ich meine Freunde, muss aber gestehen, dass der Zusammenhalt in Langenbieber größer ist“, so Eich. Allein diese Tugend sei der Grund für den Aufstieg und den immer noch andauernden Erfolg.

Mit einem derart gutem Start hat selbst Eich nicht gerechnet, schließlich benötigen Aufsteiger immer etwas Eingewöhnungszeit. Eine Theorie dafür ist, dass viele Mannschaften den TSV Langenbieber unterschätzt haben. „Wir haben den Überraschungseffekt genutzt. Viele Mannschaften kennen unseren Spielstil nicht und dachten, sie können einfache Punkte gegen uns holen“, frohlockt der Ex-Hofbieberer.

Am meisten freut es aber den Stürmer, dass seine Mannschaft auch gegen spielerisch bessere Teams wie Reulbach/Brand bestehen kann. „Momentan machen wir es einfach clever. Das Team steht hinten stabil und in der Offensive wissen wir unsere Chancen zu nutzen“, freut sich der Torjäger.

Zudem ist sich Eich sicher, dass das ursprünglich angepeilte Ziel, der Klassenerhalt, überboten werden kann. „Wenn jeder so spielt, wie er es gegen Dipperz/Dirlos II, Ehrenberg II oder Reulbach/Brand getan hat, dann können wir uns auch im Mittelfeld festsetzen und gelegentlich ins obere Drittel schielen. Dies klappt aber nur dann, wenn jeder 100 Prozent gibt“, blickt der 21-Jährige auf die bevorstehenden Spiele voraus. Gegen Simmershausen war dies nämlich nicht der Fall und der TSV verlor.

Autor: Michel Ickler

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