05.06.2019

Mit dem Aufstieg zum Hessentag?

Relegation zur KOL Nord: Hohe Luft empfängt Großentaft in Spiel drei

Für Tobias Habryka und seine Mannen steht die Absicherung von Rang zwei im Vordergrund. Foto: Charlie Rolff

Auf zum letzten Schritt in der Relegation zur Kreisoberliga Nord. Heute Abend (19 Uhr) stehen sich die beiden A-Ligisten von der Hohen Luft und Blau-Weiß Großentaft gegenüber.

Die Kreisoberliga ist für Hohe Lufts Spielertrainer Tobias Habryka jedoch noch ein Fremdwort: "Vor der Saison war unser Ziel ein Platz unter den ersten Fünf. Deshalb blicken wir unserem Heimspiel jetzt mit großer Vorfreude entgegen, wissen aber um die schwierige Aufgabe." Optimismus gibt der 31-Jährige seinem Team nur zu gerne mit auf den Weg, denn mindestens vier Tore benötigen seinen Mannen, um den SV Niederjossa noch abzufangen. "Wir sind absolut in der Lage, vier Tore zu schießen. Wichtiger wird jedoch erstmal sein, dass wir kein Gegentor kassieren", weiß Habryka, der aus einer kompakten Defensive in ein kontrolliertes Offensivspiel übergehen möchte.

Von der deutlichen 1:4-Niederlage des kommenden Gegners in Niederjossa lässt sich der Spielertrainer nicht blenden, denn vielmehr schätzt er die Leistung von Großentaft: "Wer nach 30 Spielen auf Rang zwei steht, steht dort, weil er etwas drauf hat. Ich habe sie vorher schon gesehen und das Spiel gegen Niederjossa war ein absoluter Gegensatz. Sie können definitiv mehr, weshalb Großentaft ganz schwer einzuschätzen ist." Im Vordergrund steht deshalb vorerst mindestens den zweiten Platz in der Dreierrunde abzusichern, da ein leichter Blick noch zur SG Aulatal in Richtung Gruppenliga-Aufstiegsrunde geht.

„Wir haben eine großartige Runde gespielt. Die Relegation ist für uns jetzt das Zubrot“, meint Großentafts Spielertrainer Thomas Winter. Die Flinte wirft der 51-Jährige nach der 1:4-Pleite in Spiel eins noch nicht ins Korn: „Im Fußball ist alles möglich. Wir wollen uns deutlich besser verkaufen als gegen Niederjossa.“ Mit einem Sieg stünde letztlich doch noch Platz zwei zu Buche – und sollte Aulatal der Aufstieg glücken, dürften die Sektkorken rund um die Jahnsportstätte doch knallen.

Autor: Tobias Konrad

Kommentieren