05.01.2019

„Nicht witzig“ – der OFC ist stinkig

Moritz Reinhards Deal hängt wohl an der Ablöse

Moritz Reinhard (Zweiter von rechts) wird in Zukunft für den OFC spielen, wenn der sich mit Elters einigt. Foto: Berschblick

Am Samstag schwappte plötzlich ein Bericht durch die osthessische Medienlandschaft, in dem es heißt, dass der Wechsel von Moritz Reinhard zum Regionalligisten Offenbacher Kickers fix sei. Bestätigt hat dies dem Onlineportal Osthessen News Reiner Enders – Vorstandssprecher des abgebenden Gruppenligisten SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach.

Enders ist die einzig gehörte Person in diesem Artikel. Von Offenbacher Seite kommt niemand zu Wort, auch Reinhard selbst nicht. Hakt man beim OFC nach, reagiert er stinkig. „Dieser Artikel ist für uns nicht witzig. Wenn es etwas zu vermelden gibt, sind wir grundsätzlich sehr schnell. Und da es noch nichts zu vermelden gibt, können Sie sich denken, warum das so ist. Weil es noch nichts zu vermelden gibt. Klappt es am Ende nämlich doch nicht, will von uns niemand ‚April, April‘ sagen müssen“, erklärt Pressesprecher Lars Kissner.

Klar ist, dass Reinhard beim OFC unterschrieben hat, was sich über das DFB-Net leicht herausfinden lässt. Das heißt auch, dass sich Reinhard bei seinem Stammverein abgemeldet hat. Doch ein Puzzleteil fehlt noch, um tatsächlich von einem abgeschlossenen Deal zu sprechen: Die Freigabe seitens der SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach scheint allem Anschein noch zu fehlen. Will Kissner sich dazu freilich nicht äußern, sagt Enders auf Nachfrage vielsagend, „dass hinsichtlich Ablöse zwischen den Vereinen noch nichts gelaufen ist“. Die ist im Winter frei verhandelbar. Enders bestätigte auch gegenüber uns, „dass Moritz mir im Privaten gesagt hat, dass er in Offenbach unterschrieben hat und sich bei uns fristgerecht abgemeldet hat“. Was allein noch fehlt, dass der Wechsel über die Bühne geht, ist die Freigabe von Enders’ Verein. / jg

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