09.11.2018

Niederaula/Kerspenhausen geht mit breiter Brust ins Derby

KOL Nord: Spielgemeinschaft hat sich nach schwachem Start gefangen

Bekim Mustafi steuerte für seinen neuen Verein bislang sieben Saisontore bei. Foto: Charlie Rolff

Derbyzeit in der Marktgemeinde Niederaula. Am Sonntag (14.30 Uhr) gastiert die SG Niederaula/Kerspenhausen beim SV Niederjossa und ist gewillt, nach der Punkteteilung im August (2:2) diesmal einen Sieg zu entführen.

„Inzwischen scheint in Niederaula und Kerspenhausen wieder die Sonne“, flachst Volker Zettl, Trainer der SG Niederaula/Kerspenhausen. „Wir hatten einen extrem schwachen Start, doch die vergangenen Spiele stimmen mich zuversichtlich.“ Aus den ersten acht Partien standen nämlich nur zwei Punkte zu Buche. Dafür holte sein Team aus den darauffolgenden acht Spielen satte 19 Punkte, ehe am vergangenen Sonntag wieder eine Niederlage in Mecklar hingenommen werden musste. „Wir haben nach und nach unsere Verletzten zurückbekommen und mit Bekim Mustafi und Mehmet Yigit zwei Leute dazu verpflichtet, die uns weiterhelfen.“

Im Derby erwartet der Übungsleiter, dass seine Elf mit breiter Brust aufläuft: „Dazu haben wir auch das Recht. Die letzte Niederlage soll uns nicht umwerfen, da wir in Mecklar nicht konsequent genug waren. Wir haben vorher richtig guten Fußball gezeigt und haben uns Leistungspotenzial abgerufen. In Niederjossa kann alles passieren. Wir bekämpfen uns am Platz bis zur letzten Minute, doch anschließend ist alles wieder gut und wir genießen ein Getränk zusammen.“ Den Gegner lobt Zettl, denn der SVN habe sich fußballerisch weiterentwickelt und bereits im Hinspiel dies unter Beweis gestellt. „Niederjossa war damals näher dran am Sieg. Mit Dennis Schneider und Tobias Hartung haben sie auch spielerische Möglichkeiten. Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Spiel freuen.“ Fehlen werden Zettl weiterhin Roman Freisinger und Moritz Würl, die aber immerhin wieder ins Training eingestiegen sind.

Interessant ist auch zu sehen, ob die SG Haunetal zeitgleich beim Rasdorfer SC den Abstiegstrend beenden kann. Ein Sieg für die Allam-Elf wäre überlebenswichtig, um nicht auf dem letzten Tabellenplatz zu überwintern. Der Tabellenführer Eiterfeld/Leimbach muss bereits am Samstag (14.30 Uhr) im Heimspiel gegen die FSG Hohenroda ran.

Autor: Tobias Konrad

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