12.09.2019

Noll: Ein Spiel abzuschenken ist nicht unsere Art

Kreisoberliga Süd: Neuauflage am Freitag nach Abbruch der Partie am 18. August

Spielführer Jan Rink (links) und der SV Herolz müssen am Freitag zum Wiederholungsspiel in Gundhelm antreten Foto: Ralf Hofacker

Tatort Gundhelm, 18. August 2019: Die Partie zwischen Gundhelm/Hutten und dem SV Herolz wurde in der 62. Spielminute beim Stand von 3:0 aufgrund einer Spuckattacke des Herolzer Spielers Nico Koch abgebrochen. Trotz des Antrages der Gäste aus Herolz die Partie mit 3:0 in die Wertung einfließen zu lassen, setzte das Sportgericht die Begegnung neu an. Die Gäste werden demnach aufgrund der Entscheidung am Freitag (19 Uhr) in Gundhelm antreten.

Trotz der komfortablen 3:0-Führung der Hausherren empfand das Sportgericht, die Begegnung neu anzusetzen. Dies ergab sich aus dem Urteil der Sitzung vom 28.August um den Vorsitzenden Thomas Schilling (Schlüchtern). „Die Entscheidung wurde im Verein unterschiedlich diskutiert. Für uns war es eigentlich keine Frage, auf eine Neuansetzung zu pochen. Deswegen haben wir auch nicht damit gerechnet, dass die Begegnung trotz unseres Antrags neu angesetzt wird“, erklärt der Herolzer Trainer Achim Noll, der dennoch mit seinem Team das Spiel am Freitag wahrnehmen wird. „Uns wäre es Recht gewesen, wenn das Gericht zugunsten Gundhelm/Hutten entschieden hätte. Wenn das Sportgericht aber sagt, dass die Partie neu angesetzt wird, werden wir definitiv antreten. Ein Spiel abzuschenken ist nicht unsere Art“, findet der Übungsleiter deutliche Worte.

Chancen, die Partie zu gewinnen, sieht der Ex-Schwebener indes bei 30 Prozent, auch wenn seine Mannschaft aus den letzten beiden Spielen vier Punkte holte und die rote Laterne an Lauter abgab. „Wenn alles normal läuft, sollte Gundhelm/Hutten seiner Favoritenrolle gerecht werden, auch wenn wir natürlich gewinnen wollen“, blickt Noll auf den Freitag voraus und spürt momentan das Glück auf seiner Seite: „Der Glückspegel ist in den letzten Spielen zu uns ausgeschlagen. Während wir die ersten Begegnungen teils unglücklich verloren haben, konnten wir uns zuletzt belohnen."

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