14.09.2018

Novakovic strebt nach sorgenfreier Runde

A-Ligen: Stadtderby am Gallasiniring

Da muss Marko Novakovic (rechts) nicht die Augen verschließen, denn die Saison lässt sich für sein Team ordentlich an. Foto: Kevin Kremer

Wer am Sonntag seinen Frühschoppen am Sportplatz zu sich nehmen will, ist in Hettenhausen bestens aufgehoben: Der Rhöner A-Ligist empfängt um 11 Uhr die SG Büchenberg.

Fulda-Rhön

Anlass des frühen Anpfiffs – wen wundert‘s – ist das Oktoberfest in Hettenhausen, das auch nach dem Spiel noch zünftig gefeiert werden soll. „Dann bleibt‘s wenigstens noch lange genug hell“, merkt Marko Novakovic mit einem Augenzwinkern an. Dem Hettenhausener Trainer ist die Anstoßzeit derweil recht egal: „Zur Spielvorbereitung gehört auch der Samstag und da ist es dann gleich, ob du um 11 oder 15 Uhr spielst, wenn du vorher um 22 Uhr im Bett gelegen hast.“ Eine gewisse Professionalität setzt Novakovic voraus, wenngleich sich das Team im Jahr zwei nach dem Aufstieg noch eine Menge erarbeiten muss. „Es wäre tragisch, wenn bei uns nun keine Weiterentwicklung zu sehen wäre. Wir müssen allerdings auch mit der notwendigen Geduld die nächsten Schritte einleiten.“ Nach dem späten Klassenerhalt in der Vorsaison strebt Hettenhausen nun ein sorgenfreies Jahr an, wonach es mit 13 Punkten nach neun Spielen auch aussieht. In der nächsten Saison soll die nächste Steigerung her. „Step by step“ lautet das Credo in Hettenhausen.

Fulda

An Spieltag fünf wäre es ein Spitzenspiel gewesen, nun sind die Vorzeichen ganz andere: Der von Euphorie getragene Türkische SV gastiert bei dem nach fünf Niederlagen in Serie in Tristesse gefangenen FSV Germania Fulda. Die Türken stellten zuletzt gegen Mackenzell unter Beweis, dass sie auch Tiefschläge verkraften können und reagierten auf den ganz späten Ausgleich mit dem noch späteren Siegtreffer per direktem Freistoß. Und so geht der Primus verlustpunktfrei ins Stadtderby – und will den sensationellen Start auf neun Siege ausbauen.

Fulda-Lauterbach

Apropos Tristesse: Vor der Serie wäre das Duell zwischen Bimbach und Hauswurz als das Duell der beiden Titelkandidatenschlechtin ausgerufen worden. Stattdessen empfängt nun graues Mittelfeld einen Tabellennachbarn. Wobei Bimbach die besseren Vorzeichen besitzt, ob zwei Spielen und sechs Punkten Rückstand auf Primus Ilbeshausen durchaus ganz schnell wieder mitten im Geschäft sein könnte. Hauswurz droht dagegen spätestens am Sonntag abgehängt zu sein.

Hünfeld-Hersfeld

Wer die Wahl hat: Zwei Spiele am Freitag, zwei am Samstag und drei am Sonntag liefern dem ausgemachten Fan der nördlichen Klasse beste Unterhaltung am ganzen Wochenende. Heute ist Schlusslicht Kirchhasel gegen das ungeschlagene Großentaft krasser Außenseiter. Am Samstag verabschiedet sich in Burghaun der langjährige Betreuer Mario Stamm und will mit seinen Kameraden unbedingt im Gefühl des Derbysiegs gegen den SV Großenbach anstoßen. Und am Sonntag ist der SC Soisdorf gewillt, gegen den TSV Herfa endlich den zweiten Saisonsieg einzustreichen, um nicht frühzeitig im Abstiegsstrudel zu landen.

Hersfeld-Rotenburg

Nur vier Punkte trennen den Achten vom Spitzenreiter, weswegen rein tabellarisch noch keine ganz klaren Favoriten auszumachen sind. Dass Hohe Luft jenen achten Platz belegt, kommt dennoch etwas überraschend, schließlich hatten nicht wenige den Absteiger ganz oben erwartet. Den nächsten Schritt zurück ins Topfeld kann mit einem Heimsieg gegen Kellerkind Mühlbach/Raboldshausen eingeleitet werden.

Schlüchtern

In Veitsteinbach ist die personelle Lage verzwickt. Jahr für Jahr versucht sich der kleine Verein eigenständig über Wasser zu halten. Am vergangenen Wochenende schaffte es Trainer Julian Möller allerdings nicht, für das Heimspiel gegen Rommerz elf Spieler auf das Feld zu bekommen. Nun führt die Reise am Sonntag zu Primus Niederzell – es könnten leichtere Aufgaben ins Haus stehen. Niederzell ist wiederum doppelt im Einsatz und will bereits heute gegen Marbon zwei Bestmarken wahren:Noch ist Maik Weidleins Elf ungeschlagen und dazu noch ohne Gegentor.

Autor: Johannes Götze

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