18.07.2018

Nüsttal hat zwar keine Chance, spielt aber stark

Kreispokal: Jens Klinkert zieht Hut vor seinem Team

Zwar waren die Hünfelder um Sven Bambey meist am Ball, aber die Nüsttaler um Johannes Wenzel immer nah am Mann. Foto: Kevin Kremer

Der DJK 1. FC Nüsttal hat sich im Kreispokal-Viertelfinale gegen den Hünfelder SVmehr als achtbar aus der Affäre gezogen, mit der 0:2 (0:1)-Niederlage konnte der A-Ligist gegen den drei Klassen höher eingeordneten Hessenligisten mehr als zufrieden sein.

Nach dem Spiel war Jens Klinkert äußerst angetan: „Ich muss meiner Mannschaft ein absolutes Kompliment machen. Toll, wie das Team über 90 Minuten gefightet und die Grundordnung gehalten hat“, analysierte ein mehr als angetaner Nüsttaler Trainer. Seine Mannen zeigten mit zwei Viererketten, wie gut ausgebildet sie sind, verschoben in der Grundordnung exzellent, machten die Räume eng und ließen auch nicht allzu viel zu, wenngleich HSV-Schlusskeeper Sebastian Ernst nicht einmal richtig gefordert wurde.

Simon Rübsam im Kasten des FCN hatte hingegen ein wenig mehr zu tun, musste sich allerdings nur zweimal geschlagen geben: Zunächst steckte Kapitän Julian Rohde den Ball für Christoph Neidhardt durch (19.), dann bediente Rechtsaußen Neidhardt Linksaußen Maximilian Fröhlich herrlich per Außenrist. (51.). Sebastian Schuch, Sven Bambey und Co. hätten das Ergebnis auch deutlicher gestalten können, doch die ganz große Masse an Chancen gab es nicht.

Für HSV-Trainer Dominik Weber kein Problem: „Vom Engagement her war es in Ordnung, auch wenn der letzte Zug irgendwo gefehlt hat.“ Weber musste auf auf alle vier Neuzugänge verzichten, auch Niclas Rehm stand nicht zur Verfügung. Dass es am Ende „nur“ 2:0 stand? Für Weber kein Fingerzeig auf das, was in den nächsten Wochen kommen könnte: „Ich will als Trainer nicht immer alles überbewerten, sondern richtig einordnen. Einen A-Ligisten muss man als Hessenligist nicht zwangsläufig zweistellig schlagen, zumal Nüsttal das auch sehr gut gemacht hat.“
Und so gehörten die Schlussworte Christian Landgraf, der Nüsttaler Vorsitzende forderte das Publikum zu einem Sonderapplaus für das Heimteam auf. Der kam prompt und war auch mehr als verdient.

Die Statistik:

DJK 1. FC Nüsttal: Rübsam – Ruppert, Fuß, Dankwardt, Ludwig – Thomas, Frohnapfel, Hartung, Wenzel – Puls, Malkmus. (T. Aha, C. Aha, Busse).
Hünfelder SV: Hosenfeld – Wenzel, Faulstich, Witzel, Budenz – Bambey, Rohde – Neidhardt, Krieger, Fröhlich – Schuch. (Häuser, Körner).
Schiedsrichter: Christoph Hein (SV Großenbach).
Zuschauer: 140.
Tore: 0:1 Christoph Neidhardt (19.), 0:2 Maximilian Fröhlich (51.).

Autor: Johannes Götze

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