12.10.2018

"Nur drei Punkte zählen"

KOL Nord: Sorga/Kathus unter Zugzwang

Für die SG Sorga/Kathus und Spielertrainer Andreas Kurz (vorne) zählt am Sonntag nur ein Sieg. Foto: Friedhelm Eyert

Mit gerade einmal fünf Punkten steht Aufsteiger Sorga/Kathus am Tabellenende der Kreisoberliga Nord. Am Sonntag (15 Uhr) muss die Elf von Andreas Kurz zum Mitaufsteiger Heinebach/Osterbach, die momentan drei Ränge vor den Solztalern steht.

Eigentlich hätte die SG Sorga/Kathus einen Doppelspieltag vor der Tür gehabt, doch das Nachholspiel am Freitagabend gegen den Tabellenzweiten Eiterfeld/Leimbach wurde abgesetzt. „Eiterfeld hat gegen die Neuansetzung Einspruch eingelegt. Das ist absolut legitim“, meint Andreas Kurz, Trainer der SG. Beim Stande von 7:1 nach 50 Minuten wurde die Begegnung vor drei Wochen abgebrochen und ist seitdem Streitthema bei beiden Parteien. Der Blick bei Kurz geht nun aber bereits Richtung Sonntag, wenn das wichtige Auswärtsspiel bei der SG Heinebach/Osterbach ansteht. Ein besonderes Vorspiel hat die Partie, lieferten sich beide vor einigen Monaten in der A-Liga ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem sich letztendlich Sorga/Kathus aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs durchsetzte. „Aus diesem Grund werden sie auch hochmotiviert sein. Diese Rechnung ist noch offen, und Heinebach will sie begleichen“, weiß Kurz.

Im Kellerduell kann der Übungsleiter wieder auf einige Rückkehrer bauen: „In den vergangenen Wochen war das auch unser Problem, weshalb wir auch so schlecht aktuell dastehen. Teilweise fehlten mir neun Spieler durch Verletzungen oder Urlaub. Solch viele Ausfälle können wir nicht auffangen, vor allem wenn Schlüsselspieler wie Alexander Görzen, Nikolai Kornder, Jan Englich oder Marc Jäger dir wegbrechen.“ So fehle dem Team ein Stück weit auch die Qualität, insbesondere wenn es um die Spieler nach der ersten Elf geht. Aber nicht nur daran liegt es laut dem Spielertrainer, denn auch Fortuna ist nicht gerade auf der Seite seines Teams, „weil oft auch viel Pech mitspielt und wir aus dem Spiel heraus kaum Gegentore kassieren.“

„In Heinebach zählen fürs uns allerdings nur drei Punkte“, gibt Kurz die Marschrichtung vor und will den zweiten Saisonsieg nach Niederaula feiern. Dieser datiert nämlich vom 12. August diesen Jahres. „Sollte nur eine Mannschaft absteigen, ist bis zum Ende alles drin. Deshalb müssen wir kämpfen“, schließt Andreas Kurz.

Zur gleichen Zeit empfängt die SG Haunetal am Sonntag in Neukirchen die SG Niederaula/Kerspenhausen und muss ebenfalls dringend punkten, um den Kontakt zum unteren Tabellendrittel zu halten. Bereits am Samstag kommt es in Ransbach (15.30 Uhr) zum Schwagerduell, wenn Thorsten Heiderichs FSG Hohenroda den SV Niederjossa um Stürmer Christian Pfeiffer empfängt.

Autor: Tobias Konrad

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