25.06.2020

Poppenhausen profitiert von Gudenbergs Verzicht

Frauen: Aufstieg in die Verbandsliga / Die Reserve überlegt noch

2016 feierte der TSV Poppenhausen den letzten Aufstieg – nun geht es erneut hoch in die Verbandsliga.

Neben Meister SV Gläserzell II darf zur kommenden Saison eine zweite Mannschaft aus der Frauen-Gruppenliga aufsteigen. Der TSV Poppenhausen profitiert vom Verzicht der FSG Gudensberg.

Gudensberg ist Vize-Meister der Gruppenliga Kassel und damit neben Gießen-Marburg-Vertreter Reiskirchen/Saasen Poppenhausens Gegner in den hypothetischen Aufstiegsspielen. Den besten Punkteschnitt der drei Mannschaften hat Gudensberg, die FSG verzichtet nach einem Bericht der HNA aber auf den Aufstieg. So darf Poppenhausen als Zweiter nachrücken, der TSV hat einen besseren Schnitt als Reiskirchen/Saasen.

"Am Dienstag wurden wir von der Klassenleiterin informiert, dass wir hoch gehen dürfen", erklärt TSV-Coach Stefan Freier. Und das Aufstiegsrecht wird auch wahrgenommen. "Wir wollen aufsteigen, das war schon vor der Saison das Ziel. Ich hatte schon länger gehofft, dass Gudensberg nicht aufsteigen möchte, inzwischen aber kaum noch daran geglaubt", ist Freier froh über den Aufstieg.

Damit kehren die Rhöner nach zwei Jahren auf die überregionale Bühne zurück. In der Vorsaison war Poppenhausen noch in den Aufstiegsspielen gescheitert. Durch den Sprung der ersten Mannschaft in die Verbandsliga hat nun auch die Reserve die Möglichkeit, als KOL-Süd-Meister in die Gruppenliga zu gehen. Noch überlegt der Verein, eine Entscheidung soll bis zum 2. Juli fallen. Besonders in Sachen Trainingseifer müsste sich laut Freier dann einiges ändern. Ansonsten könnte der SV Marjoß den freien Platz einnehmen.

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