25.01.2019

Römmich will "so früh wie möglich" Meister sein

Gruppenliga: Mit personeller Kontinuität zum Titel?

Leon Bräuer (rechts) und die SG Bad Soden möchten so schnell wie möglich den Aufstieg eintüten. Foto: Charlie Rolff

Noch immer ungeschlagen ist Gruppenliga-Primus SG Bad Soden und geht mit acht Punkten Vorsprung auch als turmhoher Favorit in die Restrunde. Trainer Anton Römmich will sich gegen die Favoritenrolle auch gar nicht wehren, sondern verdeutlicht vielmehr den Anspruch, ab Ende Juli wieder eine Liga höher zu spielen.

Die Vorbereitung:

Die Bedingungen sind für den Primus hervorragend: Neben der Bornwiese steht ein Kunstrasen zur Verfügung, zusätzlich besteht die Möglichkeit in Fitnessstudios, Thermen oder Hallen auszuweichen. "Ich hoffe schon, dass das für uns ein kleiner Vorteil ist. Wir werden sicherlich besser trainieren können wie der ein oder andere Konkurrent", sagt Trainer Anton Römmich, der bereits den gesamten Januar zwei Einheiten pro Woche im Fitnessstudio angesetzt hatte und am Sonntag ganz offiziell starten wird. In der Vorbereitung stehen sechs Testspiele an. Erneut wird es dabei gegen Hessenligist Hünfeld gehen, auch gegen Römmichs Ex-Verein Eichenzell und den FC Karben (trainiert von Römmich-Kumpel Harez Habib, der früher in der Verbandsliga stets jede Menge Tore schießen konnte) spielt Soden.

Die Ziele:

"Fakt ist, wir wollen Meister werden - und das auch gerne so früh wie möglich", gibt Römmich eine unmissverständliche Agenda für die ersten Monate in 2019 aus. Entscheidend wird für den Trainer dabei der Start sein: "Vier der ersten fünf Spiele finden bei uns Zuhause statt, da wollen wir den Grundstein legen." Überhaupt scheint das Restprogramm der SG Bad Soden auf den Leib geschneidert: Nur noch in Asbach, Thalau, Hosenfeld und Petersberg stehen Gastspiele an, dafür müssen noch sieben Teams in die Kurstadt reisen.

Das Personal:

Die "Sprudelkicker" vertrauen auch in den restlichen elf Spielen auf ihr Personal aus der Vorrunde: Dem einzigen Abgang Cem Emre (Römmich: "Ein Megatalent, das sicherlich eine größere Rolle gespielt hätte, wenn er nicht erst verletzt gewesen und dann in den Urlaub gefahren wäre") steht die Rückkehr des Langzeitverletzten Dino Algac gegenüber. 16 Feldspieler stehen Römmich somit zur Verfügung. "Der Kader ist schmal", weiß der 32-Jährige, dessen Gespräche hinsichtlich eines neuen Vertrags in Kürze anlaufen sollen.

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