10.11.2019

RSV mit viel Wille raus aus der roten Zone - Fotos

Gruppenliga: Petersberg erholt sich vom Schock durch Schneiders Freistoß

Petersbergs Adrian von Pazatka brachte immer wieder sein Tempo ins Spiel, kann hier nur durch ein Foul gestoppt werden. Foto: Kevin Kremer

Dank des verdienten 2:1 (0:1)-Erfolgs über die SG Aulatal ist der RSV Petersberg, der in den vergangenen zehn Spielen nur einmal als Verlierer vom Platz ging, erstmals seit dem 1. Spieltag Ende Juli wieder von den Abstiegsplätzen der Gruppenliga Fulda runter.

Es war vor allem ein Erfolg des Willens, wie auch Aulatals Trainer Ernest Veapi feststellen musste: „Petersberg hat es mehr gewollt als wir. Wir müssen halt das zweite Tor nachlegen. Generell ist bei uns aber auch ein bisschen die Luft raus nach diesem aufreibenden Spieljahr.“

Veapis Aufstiegshelden vom Mai hatte anfangs wie so oft in dieser überraschend starken Runde ihren Gegner geschockt, indem die erste Chance der Gäste im Spiel gleich zum Tor führte: Klasse, wie Steffen Schneider den Freistoß aus 20 Metern via Innenpfosten versenkte (22.). Petersberg musste sich nach forscher Anfangsphase etwas schütteln, fand aber wieder zu seiner Linie. Entsprechend gerecht war der Ausgleich von Jannes Ehresmann, der mit links ganz stark in die lange Ecke traf (55.).

Anschließend drückte der RSV weiter auf das nächste Tor, musste hier und da bei Aulataler Entlastungsangriffen auf den pfeilschnellen Nils Fischer aufpassen, traf aber letztlich in Person von Routinier Boris Aschenbrücker nach einer Ecke noch zum Sieg (78.).

„Hier entwickelt sich was. Wir waren spielerisch und läuferisch klar besser“, war Petersbergs Coach Jürgen Krawczyk stolz, aber auch verblüfft, „dass wir jetzt erst von den Abstiegsrängen runter sind, aber trotzdem auch nur sechs Punkte Rückstand auf den dritten Platz haben.“

Die Statistik:

RSV Petersberg: Motzkus – M. Aschenbrücker (70. Bender), Bott, Sarvan – Tranchina, Elm (90.+3 Lindiger) – Ickler, von Pazatka-Lipinski, Sentürk – Ehresmann, B. Aschenbrücker.
SG Aulatal: Lepper – Muratidi (80. Rehbaum), Schreiber, Schneider, Müller – Weber, Schuch (76. Hahl) – P. Honstein, A. Veapi (63. Fälber), Fischer – A. Honstein.
Schiedsrichter: Jan Gutberlet (SV Burghaun). Zuschauer: 100. Tore: 0:1 Steffen Schneieder (22.), 1:1 Jannes Ehresmann (55.), 2:1 Boris Aschenbrücker (78.).

Autor: Christian Halling

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