15.02.2020

RSV Petersberg: Hessenmeister und Vize

AH Ü35 auf dem Thron, die Ü50 scheitert haarscharf im Finale

Die beiden Teams des RSVPetersberg.

Am Tannenkopf in Grünberg fand am heutigen Samstag die Futsal-Hessenmeisterschaft im Bereich der Alten Herren statt. Gespielt wurden zwei Turniere. Neben der Ü35 startet auch dass Feld der Ü50. Für den RSV Petersberg wurde die Endrunde zu einem großen Erfolg: Die Ü35 ist neuer Hessenmeister, während sich die Ü50 erst im Finale im Siebenmeterschießen geschlagen geben musste und Zweiter wurde.

Turnier Ü35

13 Vereine in drei Gruppen bildeten das Ü35-Feld. Petersberg erwischte die Fünfergruppe mit vier Spielen.
Zum Auftakt setzte sich Petersberg mit 2:0 gegen den ASV Gießen durch. Es folgte ein 1:1 gegen die SG Donsbach/Burg (Kreis Dillenburg) und der wichtige 2:1-Erfolg gegen den SV Pars Neu-Isenburg. Damit war Petersberg mit sieben Punkten aus drei Partien fast schon sicher durch. Das entscheidende Vorrundenspiel brachte das Duell zwischen Petersberg und dem TSV Auerbach (Kreis Bergstraße), das die Petersberger mit 1:0 gewannen.

Und so lief es weiter: Im Viertelfinale war der TSV Höchst der Gegner, den die Petersberger souverän mit 3:0 aus der Halle schossen. Auch im Halbfinale ging es so weiter: Erneut gegen Pars Neu-Isenburg setzte sich Petersberg mit 4:2 durch und schaffte so den Sprung ins Endspiel. Gegner dort war der TSV/FC Korbach. Den goldenen Treffer zum Hessenmeistertitel erzielte beim 1:0-Finalsieg Andreas Brzoza.

Der RSV Petersberg setzte Jörg Jäger, Andreas Brzoza, Gino Hilfenhaus, Benjamin Rancke, Zirap Alija, Christian Beser, Alexander Kropp, Alexander Vorndran, Rolf Gollin, Harry Yildiz und Christian Will ein.

Turnier Ü50

Das Ü50-Turnier ging mit 16 Clubs an den Start. Gespielt wurde in vier Vierergruppen. Aus Fulda war neben dem RSV Petersberg auch der Haimbacher SV am Start.

Das erste Spiel lief für Petersberg wie Butter: Gegen den FC Ober-Rosbach gab es für den RSV einen 4:1-Erfolg. Danach ging es gegen den FSV Stierstadt und damit gegen den Titelverteidiger. Hier zeigten die Petersberger ihre Krallen und gewannen das packende Spiel mit 3:1. Das letzte Gruppenspiel gewann man gegen den 1. FC Mittelbuchen.

Im Viertelfinale setzte sich Petersberg mit 2:0 gegen die SG Ober-Ohmen/Stangenrod und traf somit im Halbfinale auf erneut auf den Titelverteidiger FSV Stierstadt, den man zum zweiten Mal an diesem Tag bezwang und ins Endspiel einzog. Da fehlte dem RSV gegen Darmstadt aber das Glück. "Wir waren die klar bessere Mannschaft, sind dann aber blöd in einen Konter gelaufen und lagen 0:1 hinten", berichtet Rolf Gollin. Doch Ralf Bott schaffte nach einem Standard den Ausgleich und so das Siebenmeterschießen. Dieses verloren die Petersberg Ü50er, die sich nun aber immerhin Vize-Hessenmeister nennen dürfen.

Der RSV Petersberg spielte mit Ralf Bott; Alexander Vorndran, Harry Yildiz, Torsten Czarnecki, Rolf Gollin, Mathias Lissek, Goran Gajic, Christoph Stark und Martin Bullemer.

Der Haimbacher SV kam nicht gut ins Turnier und zog zum Auftakt gegen die SG Darmstadt mit 1:4 den kürzeren. Spiel zwei war das Duell mit mit dem SSV Dillenburg. Mit 0:2 unterlagen die Haimbacher auch hier. Das letzte Gruppenspiel gegen die SG Hassenhausen/Hachborn/Kirchhain (Kreis Marburg) verloren die Haimbacher beim 0:3 ebenfalls und waren somit punktlos schon nach der Vorrunde ausgeschieden.

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