14.11.2019

Rützel: "Haben fast immer auf den Sack bekommen"

Verbandsliga: Johannesberg schielt noch nicht auf Hünfeld

Martin Kriwoschein (rechts) ist beim FC Eichenzell wieder eine Option. Johannesbergs Patrise Gjocaj muss derweil vor dem Topspiel noch die Hürde CSC Kassel aus dem Weg räumen. Foto: Kevin Kremer

In ihren Heimspielen (jeweils Sonntag, 14.45 Uhr) wollen der FC Eichenzell, die SG Johannesberg und die SG Barockstadt II siegen. Leicht wird die Aufgabe gegen namenhafte Gegner aber keinesfalls.

FC Eichenzell – SV Adler Weidenhausen (Sonntag, 14.45 Uhr).

An Spiele gegen Weidenhausen erinnert sich Eichenzells Trainer Heiko Rützel ungern zurück: "Wir haben fast immer auf den Sack bekommen. Es wird Zeit, dass wir das ändern." Gelegen kam dem Coach dabei, dass die Partie in der Vorwoche der Witterung zum Opfer fiel und einige angeschlagene Spieler die Füße hochlegen konnten. Dass Weidenhausen unter der Woche noch gegen Regionalligist Steinbach/Haiger im Hessenpokal im Einsatz war, verschafft der Britannia vielleicht einen weiteren kleinen Vorteil. "Bei den derzeitigen Platzverhältnissen kostet so ein Spiel viel Kraft. Das soll aber nichts heißen. Wir müssen schauen, dass wir unangenehm für sie sind. Wir sind in der Pflicht, denn der Abstand von sechs Punkten auf einen Nichtabstiegsplatz ist schon immens", sagt Rützel. Mit Martin Kriwoschein, der wieder voll trainiert, steht die Alternative zum am Kreuzband verletzten Mikael Avanesian bereit.

SG Johannesberg – CSC 03 Kassel (Sonntag, 14.45 Uhr).

"Das Spiel gegen Kassel wird schwer genug", macht Johannesbergs Vorsitzender Lothar Plappert klar, dass der Fokus noch nicht auf dem Topspiel beim Hünfelder SV kommende Woche liegt. Zwar liegt der CSC noch etwas hinter den Erwartungen, die Formkurve bei den Nordhessen zeigt aber klar nach oben. Und auch der 1:0-Hinspielsieg am zweiten Spieltag war hart erkämpft, "wir haben es da verpasst, den Sack früher zuzumachen", erinnert sich Plappert. Siegtorschütze war Niklas Zeller, der Kapitän musste beim überzeugenden Sieg gegen Willingen (Plappert: "Eine hervorragende Mannschaftsleistung von uns, die Partie war eines Spitzenspiels würdig") jüngst mit einer Zerrung vom Platz. Am Sonntag könnte der Ex-Profi aber schon wieder zur Verfügung stehen.

SG Barockstadt II – SSV Sand (Sonntag, 14.45 Uhr).

Wiedergutmachung möchte die Barockstadt-Reserve nach dem 1:5 gegen Hünfeld betreiben, doch mit Sand kommt für Trainer Marco Lohsse der nächste "Kracher" an den Galgengraben. Dabei soll die SGB an die Leistungen aus den Spielen vor Hünfeld anknüpfen, "weil wir da spielfreudig und aggressiv aufgetreten sind. In der Vorwoche sind wir verkrampft und nicht in die Zweikämpfe gekommen. Die Jungs wollten zwar, haben es jedoch nicht auf den Platz bekommen", meint Lohsse. Nach Möglichkeit soll die Partie gegen Sand auf Rasen ausgetragen werden. Dabei muss der 40-Jährige erneut auf einige Defensivspieler wie Franz Ruppel, Maximilian Vilmar, Natnael Weldetnsae, Lukas Hildenbrand oder Vincent Drüschler verzichten.

Kommentieren