29.10.2018

Scheibelhut trifft vierfach zum Derbysieg

C-Junioren-Verbandsliga: Viktoria weiter souverän

Zbigniew Fabinski (rechts, hier mit RB Leipzig-Coach Ralf Rangnick) durfte sich über einen verdienten Sieg seiner Borussen freuen. Foto: Charlie Rolff

Durch den 5:1 (3:1)-Sieg im Derby gegen die JSG West Ring hat sich der JFV Fulda „Borussia“ etwas Luft auf die Abstiegsränge der C-Junioren-Verbandsliga verschafft. Derweil bleibt der JFV Viktoria Fulda weiter dicht an Spitzenreiter FC Gießen dran, während Bad Soden-Salmünster etwas an Boden auf die Topteams verloren hat.

1.FC Schwalmstadt - JFV Bad Soden-Salmünster 2:2 (1:0)

Einen offenen Schlagabtausch lieferten sich Schwalmstadt und der JFV. In einer turbulenten Anfangsphase gingen die Hausherren nach zwanzig Minuten in Führung. Nach der Pause markierte Rachid El Hassani den Ausgleichtreffer. Auch danach machte Bad Soden-Salmünster Druck und wurde durch ein Tor von Leon Schneider belohnt. Fünf Minuten vor dem Ende glichen die Hausherren per Strafstoß aus. Nun steht für den JFV das Topspiel gegen den Tabellenzweiten JFV Viktoria Fulda an.

Tore: 1:0 (23.), 1:1 Rachid El Hassani (51.), 1:2 Leon Schneider (59.), 2:2 (66., Foulelfmeter).

JFV Viktoria Fulda - OSC Vellmar 3:0 (1:0)

Die Viktorianer eilen weiter von Sieg zu Sieg und behielten auch gegen den OSC Vellmar, der seinerseits mit einem Erfolg auf einen Punkt hätte heranrücken können, klar die Oberhand. „Kompliment an meine Mannschaft. Man hat schon am Freitag im Training gesehen, dass die Jungs fokussiert sind“, freute sich Stefan Huck, der eines der besten Spiele seiner Mannschaft gegen einen sehr tief stehenden Gegner gesehen hatte. Seine Mannschaft agierte geduldig und ging durch Luka Milenkovski folgerichtig noch vor der Pause in Führung. Auch der zweite Durchgang ging klar an die Gastgeber und Petr Paliatka machte zehn Minuten vor dem Ende den Deckel drauf. Zwei Zeigerumdrehungen später fiel dann durch Moritz Eckstein, der von Paliatka mit der Hacke in Szene gesetzt wurde, „das schönste Tor des Tages. Wenn wir so weitermachen, werden wir auch in den kommenden Spielen erfolgreich sein“, so der Trainer.

Tore: 1:0 Luka Milenkovski (25.), 2:0 Petr Paliatka (60.), 3:0 Moritz Eckstein (62.).

JFV Fulda 2015 „Borussia“ - JSG West Ring 5:1 (3:1)

„Einen auch in der Höhe verdienten Sieg“, feierten die Borussen laut ihrem Trainer Zbigniew Fabinski im Derby gegen West Ring. „Der Gegner hätte vielleicht noch ein Tor mehr schießen können, aber die Jungs haben das gut gemacht.“ Schon früh brachte Benedikt Seifert seine Mannschaft in Führung, ehe die Stunde von Louis Scheibelhut schlug. Mit vier Treffern war er der Mann des Spiels. „Er hat die Vorlagen seiner Mitspieler einfach reingemacht. Ich gehe davon aus, dass es an seinen neuen Schuhen lag, die er zum ersten Mal anhatte“, so Fabinski schmunzelnd. Durch den Sieg vergrößerte der JFV den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf vier Zähler und der Coach sieht seine Truppe auf einem guten Weg. „Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung und ich gehe davon aus, dass wir bis zum Winter einen gesicherten Mittelfeldplatz haben werden.“ Die JSG West Ring liegt dagegen weiter auf dem vorletzten Platz.

Tore: 1:0 Benedikt Seifert (9.), 2:0, 3:0 Louis Scheibelhut (12., 20.), 3:1 Levi Meusel (25.), 4:1, 5:1 Louis Scheibelhut (42., 50.).

FC Gießen - JSG Flieden/Schweben 4:0 (1:0)

Trotz der nächsten Niederlage war JSG-Trainer Holger Schöppner mit dem Auftritt seiner Jungs zufrieden. „Wenn man die Lautstärke der gegnerischen Trainer in der Halbzeit zum Maßstab nimmt, müssen wir es sogar sehr gut gemacht haben.“ Denn zu Halbzeit führte der Spitzenreiter gegen das Schlusslicht lediglich mit 1:0, erhöhte aber kurz nach der Pause. „Danach hatten wir drei, vier sehr gute Möglichkeiten - unter anderem einen Pfostentreffer - und hätten uns den Anschlusstreffer auf jeden Fall verdient.“ Mit dem 3:0 war die Partie dann aber entschieden. Dennoch hatte Schöppner „einen unserer besten Auftritte in dieser Saison“ gesehen. „Was auffällt ist, dass die Mannschaften im Schnitt eineinhalb Jahre älter sind als wir. Die sind körperlich und fußballerisch einfach weiter, aber vielleicht klappt es in den nächsten Wochen ja mit dem ersten Punkt.“

Tore: 1:0 Elias Chitiyo (23.), 2:0 Noah Tafferner (37.), 3:0 Leon Burkert (62.), 4:0 Elias Chitiyo (70.). / db, boe

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