KOL Mitte

Schlitzerland zum Start fünf Mal daheim

Resrundenbesprechung beim FV Horas

13. Februar 2020, 19:45 Uhr

Klassenleiter Klaus Bodusch (von links) und seine "Ehrengäste" Torsten Beck (Kreisfußballwart), Hans-Dieter Köhler (Kreisschiedsrichterobmann) und Wolfgang Dittrich (Einzelrichter). Foto: Ralph Kraus

Klassenleiter Klaus Bodusch von der SKG Gersfeld hielt am Donnerstag im Vereinsheim des FV Horas die Restrundenbesprechung der Kreisoberliga Mitte ab. Mit an vorderster Front waren neben den Vereinsvertretern auch Kreisfußballwart Torsten Beck, Kreisschiedsrichter-Obmann Hans-Dieter Köhler sowie Einzelrichter Wolfgang Dittrich.

Torsten Beck ging in seiner kurzen Ansprache auf den im März anstehenden Kreisfußballtag ein und bat dabei um geschlossene Teilnahme aller Vereine im Kreis. Hans-Dieter Köhler nutzte seine Redezeit unter anderem dazu, um die Vereinsvertreter auf die Thematik "Gewalt gegen Schiedsrichter" hinzuweisen. "Uns machen aber nicht nur Tätlichkeiten Sorgen, sondern vor allem auch die verbalen Attacken von draußen. Da müssen die Vereine mithelfen und entsprechende Zuschauer auch mal drei, vier Monate vom Platz verbannen."

Köhler mahnte vor allem deshalb noch einmal eindringlich daraufhin, "weil uns in etlichen Spielklassen enge und spannende Wochen bevorstehen. Es gab ein Spiel zwischen Margretenhaun und DIpperz/Dirlos, das war für mich nicht zu ertragen, was da von außen Richtung Schiedsrichter passiert ist." Positiv sei, dass zum nächsten Schiedsrichter-Neulings-Lehrgang (startet am 28. Februar im Sportlerheim der SG Rönshausen) bereits 17 Anmeldungen vorliegen.

Zufrieden zeigte sich Einzelrichter Wolfgang Dittrich (Hünhan). "Es gab bislang insgesamt zwölf Feldverweise. Das hält sich absolut im Rahmen." Dittrich ging aber auch auf das Thema "Feldverweis Spielertrainer" ein. "Ist ein Spielertrainer gesperrt, dann darf er das Training leiten, darf in der Pause auch zu den Spielern gehen. Er darf aber nicht während des Spiels coachen und schon überhaupt nicht als Trainer auf dem Spielbericht stehen." Außerdem verdeutlichte Dittrich, dass ein Spieler, der vom Feld gestellt wurde, nach Paragraph 111 den Schiedsrichter nach dem Grund der Hinausstellung fragen darf. Der Referee muss ihm antworten.

Muss Niesig auf Kunstrasen?

Mit gleich fünf Heimspielen am Stück startet die SG Schlitzerland. Den Auftakt bildet das Duell gegen den FV Horas, es folgen die Partien gegen den KSV Niesig, die SG Barockstadt III, den TSV Bachrain und den TSV Hilders. Erstmals reisen müssen die Schlitzerländer am 19. April. Dann geht es zum SV Hofbieber.

Die fairste Mannschaft der ersten Saisonhälfte war die FSG Rothenkirchen/Kiebitzgrund, die ohne jede Hinausstellung blieb und in 17 Spielen nur 28 Gelbe Karten kassierte. Die meisten Hinausstellungen (nämlich sechs) im bisherigen Saisonverlauf musste der Haimbacher SV hinnehmen.

Als es um die Terminplanung für die Restrunde ging, machte Klaus Bodusch deutlich, dass dem KSV Niesig möglicher Weise ein Ausweichen auf einen der Fuldaer Kunstrasenplätze droht. "Der Verein hat noch viele Heimspiele und wir wissen, dass der Platz - sobald es nass wird - in keinem guten Zustand ist."

Die ersten Spiele im Jahr 2020

Freitag, 6. März
KSV Niesig - SV Welkers

Sonntag, 8. März
FSG Dipperz/Dirlos - KSV Niesig (in Dipperz)
SG Edelzell/Engelhelms - TSV Hilders (in Edelzell)
Haimbacher SV - FSG Kiebitzgrund/Rothenkirchen
SG Schlitzerland - FV Horas
TSV Künzell II - RSV Margretenhaun

Samstag, 14. März
TSV Hilders - TSV Pilgerzell
Sonntag, 15. März
SG Barockstadt III - FSG Dipperz/Dirlos
TSV Künzell II - SG Edelzell/Engelhelms
TSV Bachrain - TSG Lütter
SV Hofbieber - SV Welkers
FV Horas - FSG Kiebitzgrund/Rothenkirchen
SG Schlitzerland - KSV Niesig
Haimbacher SV - RSV Margretenhaun

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