13.06.2018

Steigt im Bekanntheitsgrad von Jahr zu Jahr

Schlossstraßen-Cup steht an

Jörg Hildebrand lehnt am Pfosten seines eigenen Sportplatzes an. Foto: Johannes Götze

Jörg Hildebrand ist ein umtriebiger Mensch, schon seit einer gefühlten Ewigkeiten für Rot-Weiss Burghaun aktiv, Vorstandsmitglied des JFV Burghaun und ein Mann, der an die Menschen denkt, die nicht nur die Sonnenseiten des Lebens erleben dürfen. Und deshalb stellt er am 17. Juni zum fünften Male den „Schlossstraßen-Cup“ auf die Beine, der in seinem Bekanntheitsgrad von Jahr zu Jahr steigt.

Doch worum handelt es sich beim „Schlossstraßen-Cup“ eigentlich? Zunächst findet ein Vater-Sohn-Fußballturnier statt, bei dem Fußballtennis gespielt wird. Diesmal startet dies um 10 Uhr und endet gegen 14 Uhr. Ab 15.30 Uhr steht das Highlight des Tages an: Die „All Stars“, bei denen zahlreiche Burghauner wie der Pfarrer sich die Ehre geben, treffen auf das Unified Team. Das stellt sich aus Spielern mit körperlichen Beeinträchtigungen auf und wird durch weitere Jugendliche ergänzt. Mittlerweile findet das Spiel einen solch großen Anklang, dass um die 300 Zuschauer auf dem „Sportplatz an der Chemnitzer Straße“ erwartet werden.

Diesmal erfolgt noch ein gemeinsames Public-Viewing inklusive Großbildleinwand, wenn Deutschland sein erstes WM-Spiel gegen Mexiko bestreitet (17 Uhr). Im Anschluss erfolgt die große Verlosung mit zahlreichen original Bundesliga-Trikots. Eines davon, nämlich das signierte der Frankfurter Pokalhelden, wird hingegen versteigert. Alle Erlöse kommen dem Unified-Team zugute, das inklusive Team der Hünfelder Vinzenz-von-Paul-Schule. Im vergangenen Jahr kamen stolze 1500 Euro zusammen.

Doch wie kam Hildebrand überhaupt auf die Idee, den Cup zu veranstalten? „Meine Frau Anja und ich haben uns damals überlegt, wie wir helfen können“, erinnert sich Hildebrand, dabei seien einige Ideen zustandegekommen, die letztlich im Schlossstraßen-Cup mündeten. Von Beginn war dem selbstständigen Elektrotechniker Hildebrand auch die Unterstützung zahlreicher weiterer Unternehmer sicher.

Und weil Hildebrand auf seinem Privatgrundstück nach der Geburt seines Sohnes ohnehin schon einen kleinen Fußballplatz gebaut hatte, war der Spielort auf dem „Sportplatz an der Chemnitzer Straße“ geboren. Beim allerersten Turnier wurden zudem die weißen Barrieren von Hildebrand für 50 Euro verkauft, die kommen allerdings nicht in typischer Optik zur Geltung, sondern wurden seinerzeit von einem Graffitisprayer nach Wunsch gestaltet. Und auch fünf Jahre später sind die Farben noch satt. Für die Hildebrands ist die Vorfreude auf das Turnier noch so groß wie am ersten Tag.

Autor: Johannes Götze

Kommentieren

Vermarktung: