04.06.2019

SG K/U ist zum Siegen verdammt

Aufstiegsrunde zur Gruppenliga: Aulatal möchte gute Ausgangsposition für drittes Spiel

Muss die SG Kressenbach/Ulmbach, so wie hier am letzten Kreisoberligaspieltag in Wallenrod von der SG Lauter, auch heute Abend nach dem Aufstiegsspiel gegen Aulatal wieder aufgerichtet werden? Foto: Ralf Hofacker

Nach dem 0:2 zum Auftakt bei Mitte-Vize Hünfeld II bestreitet KOL-Süd-Vize Kressenbach/Ulmbach heute um 18.30 Uhr in Ulmbach gegen Nord-Vize Aulatal sein zweites und letztes Spiel in der Aufstiegsrunde zur Fußball-Gruppenliga.

Wenn es schon unwahrscheinlich ist, dass Kressenbach/Ulmbach die Dreier-Runde noch gewinnt, so gilt es doch unter allen Umständen wenigstens Zweiter zu werden. Steigen der SV Neuhof und/oder die SG Ehrenberg in die Hessenliga beziehungsweise Verbandsliga Nord auf, dann darf auch der Zweite der Gruppenligaaufstiegsrunde aufsteigen.

„Wir wollen noch einmal alles raushauen und unsere letzte Chance nutzen“, ist sich Ulmbachs Fußball-Abteilungsleiter Karsten Jäger der Ausgangslage bewusst. Benjamin Friese (Achillessehnenprobleme) und der wochenlang verletzte André Bien stellten sich in Hünfeld zur Verfügung, kamen von der Ersatzbank und stehen nun auch gegen die SG Aulatal zur Disposition. „Lennart Betz und Tim Mackenroth waren erkrankt, wir vermuten, dass sie wieder dabei sein werden“, hofft Jäger auf die Erweiterung des Kaders. „14 Gegentore in 30 Spielen lassen auf eine starke Aulataler Abwehr schließen“, glaubt Jäger. Ein Sieg, wenn möglich mit mehr als einem Tor Unterschied, ist die Pflicht.

Die Spielgemeinschaft aus Oberaula und Kirchheim ist hingegen froh, endlich in die Aufstiegsrunde eingreifen zu dürfen. "Jeder freut sich auf das Spiel und wir sind alle unglaublich gespannt", frohlockt Trainer Ernest Veapi. K/U sei für ihn kein leichter Gegner, was die Partie in Hünfeld untermalte: "Nutzen sie ihre Chancen am Anfang, geht das Spiel ganz anders aus. Für sie wird es die letzte Chance sein – und den letzten Strohhalm werden sie mit einem unglaublichen Willen ergreifen wollen."

Veapi weiß zudem, dass es in solchen Begegnungen auf die Tagesform ankommt: "Es hängt viel davon ab, wie man in das Spiel kommt. Wer mehr will und mehr Einsatz bringt, macht dann das Tor." Von den Aufstiegsrunden 2015 und 2016 sind noch einige Spieler in seinen Reihen aktiv, doch einen Vorteil durch gesammelte Erfahrungen erkennt der Übungsleiter dadurch nicht, wenngleich Veapi bei seinen Routiniers weniger Nervosität erwartet, als es bei den jungen Spielern der Fall sein wird. / osl tok

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