11.09.2019

Stoppen die Youngsters die Franzens?

Cornberg/Rockensüß empfängt die Festspielstadt

Roman Prokopenko könnte heute bei den Festspielstädtern so ein wenig den "Papa" mimen. Foto: Steffen Kollmann

Der Pokal und seine Gesetze, die bei diesem Viertelfinale kaum bemüht werden müssen, denn so deutlich wie auf den ersten Blick ist die Ausgangslage beim heutigen Duell zwischen A-Ligist Cornberg/Rockensüß und Kreisoberligist SG Festspielstadt sicherlich nicht. Anpfiff ist um 18.45 Uhr in Cornberg.

„Cornberg ist eine sehr offensivstarke Mannschaft, die sich sicherlich nicht vor uns verstecken wird“, sagt Festspielstadt-Trainer Roman Prokopenko, der weiß, was ihn erwartet. Ganz schön viel Franz. Trainer ist Matthias Franz, die besten Torschützen heißen Marius Franz (10 Tore) und Fabian Franz (6 Tore), auch Marcel Franz spielt immer. Mit 39 Toren in gerade einmal sechs Spielen erzielt die Spielgemeinschaft beinahe sieben Tore im Schnitt, hat noch kein Spiel verloren und nur gegen Absteiger Rotenburg/Lispenhausen die Punkte teilen müssen.

Und so ist die Favoritenrolle eben keine deutliche mehr, zumal Prokopenko auf die laut seiner Aussage „jüngste Hessen-Mannschaft seit 10, 20 Jahren“ setzen wird. „Alle 99er und 2000er werden spielen, vielleicht dazu noch ich“, gibt der Spielertrainer preis. Dass sein Team nicht bei der ganz lauten Musik in der KOL Nord dabei ist, kommt auch wegen der Verjüngungskur des Teams nicht von ungefähr. Was die Mannschaft kann, zeigte sie am Sonntag in Hönebach. Die 2:3-Last-Minute-Niederlage beim Tabellenführer war laut Prokopenko „am Ende vor allem extrem bitter“. Sie habe aber auch aufgezeigt, dass die Mannschaft keine Probleme im Bereich des Selbstvertrauens besitze.

Autor: Johannes Götze

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