09.03.2018

Stückrath rechnet vor: "Brauchen neun Siege"

KOL Nord: Mit dem Rücken zur Wand will Hohe Luft eine Serie starten

Uwe Stückrath will mit Hohe Luft nicht den Anschluss verlieren. Foto: Viktoria Goldbach

Nach einer katastrophalen Hinserie mit gerade einmal sechs Punkten in 16 Partien steht der FSV Hohe Luft vor dem Abstieg in die A-Liga. Davon will Uwe Stückrath, Trainer des Tabellenletzten der Kreisoberliga Nord, jedoch noch nichts wissen.

Denn auf der Hohen Luft war man im Winter nicht untätig, mit insgesamt acht Winterneuzugängen soll der Bock umgestoßen werden. "Die Vorbereitung war den Umständen entsprechend wirklich vernünftig. Die Mannschaft hat einen neuen Geist entwickelt und ist enger zusammengerückt, das ist mit der Vorrunde gar nicht mehr zu vergleichen", sagt Stückrath, der vor allem aus den Testspielen jede Menge Positives ziehen konnte und optimistisch ist, dass die Wende eingeleitet werden kann.

"Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, vielleicht haben uns einige Mannschaften schon abgeschrieben. Das kann eine Chance sein", glaubt der Coach, der zwar Optimist, aber auch Realist ist. "Bei 14 ausstehenden Partien brauchen wir neun Siege, um die Liga zu halten. Denn auch die anderen Teams im Abstiegskampf werden noch Punkte sammeln. Uns ist bewusst, dass wir im Kampf um den Ligaverbleib nur eine Minimalchance haben", so Stückrath.

Damit diese aber bestehen bleibt, soll bereits am Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel gegen die SG Niederaula/Kerspenhausen der ersehnte zweite Saisonsieg eingefahren werden. "Wir werden voll auf drei Punkte spielen. Eine andere Möglichkeit bleibt uns ob der Tabellensituation auch gar nicht", sagt Stückrath, der hofft, dass die Mannschaft nach einem Erfolgserlebnis in einen Lauf kommt. "Dann kann es vielleicht zum Selbstläufer werden. Punkten wir jedoch in den ersten Spielen nicht, sieht es ganz düster aus."

Das Spitzenspiel steigt derweil am Sonntag (15 Uhr) auf dem Sportgelände der Hessen, wenn die Mannen um Spielertrainer Roman Prokopenko als Spitzenreiter auf den Tabellenfünften ESV Weiterode treffen. Zeitgleich gastiert der ESV Hönebach, ärgster Verfolger der Hessen, bei der FSG Hohenroda.

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