16.07.2018

Szilagyi: Ein bisschen wie nach Hause kommen

37-Jähriger trifft bei Viktoria Fulda und Barockstadt auf alte Gesichter

Das Trikot des TSV Lehnerz wird Stanislav Szilagyi zwar nicht mehr tragen, dafür aber das der SG Barockstadt. Archivfoto: Charlie Rolff

Für Stanislav Szilagyi ist es ein bisschen so, als würde er nach Hause kommen. In der kommenden Saison wird der 37-Jährige die U16 des JFV Viktoria Fulda trainieren und darüber hinaus bei der SG Barockstadt III kicken - und damit häufig an den Ort zurückzukehren, wo er viele erfolgreiche Jahre verlebt hat.

"Es ist schön, wieder in meine alte Heimat Lehnerz zurückzukommen", sagt Szilagyi, der zwischen 2008 und 2014 für den TSV am Ball war und dabei unter anderem den Aufstieg in die Hessenliga miterlebte. Seit zwei Jahren steht das Trainerdasein nun im Vordergrund des gebürtigen Slowaken, der zunächst die A-Junioren der JSG Künzell und in der vergangenen Saison die Kreisoberliga-Fußballer der FSV Steinau/Steinhaus coachte.

Nach einem Gespräch mit dem Vorsitzenden Thomas Dreifürst kam es nun dazu, dass Szilagyi in der kommenden Saison die U16 des JFV Viktoria Fulda in der Verbandsliga betreuen und damit Nachfolger von seinem ehemaligen Mitspieler Patrick Schaaf werden wird. Beim Jugendförderverein trifft der 37-Jährige auf viele bekannte Gesichter, darunter U19-Coach Florian Roth. "Wir haben früher gegeneinander gespielt und uns intensive Zweikämpfe geliefert. Danach haben wir nicht immer ein Bier getrunken", so Szilagyi schmunzelnd über den "fußballverrückten Typ" Roth, mit dem er sich schon ein ums andere Mal ausgetauscht hat.

Und in der kommenden Saison werden Szilagyi und Roth sogar dasselbe Trikot tragen. Denn obwohl beide ihr Hauptaugenmerk beim JFV Viktoria sehen, wollen sie bei der SG Barockstadt III in der Kreisoberliga spielen, sofern es die Zeit zulässt. "Das ist jetzt kein großes Comeback. Aber ich will ein bisschen in Bewegung bleiben, Spaß in der dritten Mannschaft haben und nach dem Junioren-Training dort mittrainieren", sagt Szilagyi, der zugeben muss, "dass mir das Fußballspielen echt gefehlt hat". Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass an der Richard-Müller-Straße bald wieder Szilagyis Tore bejubelt werden dürfen.

Autor: Steffen Kollmann

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