22.02.2016

Teichmann glücklich: "Alle meine Spieler hatten blutige Knie"

A-Junioren-Verbandsliga: Bad Hersfeld und Petersberg siegen

In einem umkämpften Spiel behielt der JFV Bad Hersfeld (gelbe Trikots) gegen Eintracht Stadtallendorf die Oberhand. Foto: Friedhelm Eyert

Auftakt nach Maß: Der JFV Bad Hersfeld und der JFV Gemeinde Petersberg haben ihre Rückrundenauftakte am Samstag in der A-Junioren-Verbandsliga gewonnen.

JFV Bad Hersfeld - TSV Eintracht Stadtallendorf 4:3 (1:1)

"Es war ein verdienter Sieg. Die Spielanteile waren zwar ausgeglichen, allerdings hatten wir die klar besseren Torchancen", resümierte Bad Hersfelds Trainer Uwe Teichmann. Bereits in der ersten Halbzeit spielten seine Mannen richtig stark auf, doch selbst klarste Möglichkeiten wurden liegengelassen. So ging es mit einem für Stadtallendorf durchaus schmeichelhaften 1:1 in die Pause. "Im zweiten Durchgang hatten wir dann noch einmal alles investiert, sodass alle meine Spieler am Ende blutige Knie auf dem Kunstrasen hatten. Aber es hat sich ja gelohnt. Die drei Punkte zum Start sind vor allem für den Kopf wichtig", freut sich Teichmann, dessen Team den Erfolg am Abend auf dem 50. Geburtstag vom JFV-Vorstandsmitglied Udo Jung gebührend feierte.

Tore: 1:0 Daniel Slawik (3.), 1:1 Maximilian Sack (15.), 2:1 Simon Wedekind (48.), 2:2 Berat Bueyuekigen (52.),
3:2 Simon Wedekind (78.), 4:2 Cornelius Hohmann (82.), 4:3 Gero Schuchardt (83.).

JFV Petersberg - JFV Alsfeld-Bechtelsberg 2:1 (0:1)

Auf dem kleinen Kunstrasen in Petersberg entwickelte sich kein gutes Fußballspiel. "Es war sicherlich eine unserer schwächeren Begegnungen, aber die Mannschaft hat über das ganze Spiel an sich geglaubt", sagte Petersberg-Coach Dominic Becker. Denn auch nach dem 0:1 in der 44. Minute gab sich sein Team keineswegs auf und egalisierte den Führungstreffer in der 59. Minute. Paul Reinhard nickte eine Ecke von Nikola Milenkovski ein und sorgte für das 1:1. "Danach waren wir sehr unaufmerksam und konnten uns bei unserem Torwart Konstantin Heil bedanken, dass Alsfeld nicht erneut in Führung ging", lobte Becker seinen Schlussmann. In Minute 75 konnte Becker dann aber erneut jubeln: Nikola Milenkovski traf nach einer Standardsituation zum 2:1-Endstand. "Unter dem Strich wäre ein Unentschieden sicherlich das gerechtere Ergebnis gewesen. Aber wenn sich Glück und Pech während einer Saison ausgleichen, dann haben wir noch viel auf der Habenseite", so Becker.

Tore: 0:1 (44.) 1:1 Paul Reinhard (59.), 2:1 Nikola Milenkovski (75.)

Kommentieren