24.01.2018

Torhüter der Region - Lukas Hohmann (SV Flieden)

Kunstrasen als Feind und ein gieriger Zerstörungsblick

Auch in diesem Jahr nutzen wir die Winterpause, um unseren Lesern Spieler aus der Region vorzustellen. Diesmal sind aber keine Kapitäne oder Spielführerinnen an der Reihe, sondern Torhüter. Wir stellen euch ab sofort jeden Tag die Keeper vor, die von Hessenliga bis KOL in ihrem Team bislang am häufigsten in dieser Saison zum Einsatz gekommen sind. Heute ist Lukas Hohmann vom Hessenligisten SV Flieden an der Reihe.

Name: Lukas Hohmann

Spitzname(n) in der Mannschaft: Schoppe

Geburtsdatum: 18.12.1994

Im Verein seit: 2013

Bisherige Vereine: SG Freiensteiau, Kickers Offenbach, SV Buchonia Flieden

Familienstand: Ledig

Mein Lieblingsverein: FC Bayern München, SG Freiensteinau

Das verrückteste Spiel meiner Karriere war: Hessenliga Spiel in Oberrad. Als wir in den letzten 20 Minuten noch eine 3:0 Führung aus der Hand gegeben haben und fast noch verloren hätten.

Mein bester Feind am Fußballplatz: Der Kunstrasen, weil dort kein Keeper gerne spielt.

Das wollte ich meinem ehemaligen Mitspieler Sebastian Sill schon immer mal sagen: Es gibt keinen, der so einen gierigen Zerstörungsblick vor einer Grätsche hat, wie du.

Die schönsten Grätschen bekommt in unserer Mannschaft Tobias Bartel hin, weil er alles wegholzt, was sich im Eckchen bewegt.

Ich bin im Tor, weil mein Bruder älter ist als ich und nicht ins Tor gehen wollte (Er hatte auch nie ein Talent dafür)

Das Gegentor ist bei mir hängengeblieben: Das 0:1 gegen Rot Weiß Frankfurt. Als nach einer verunglückten Flanke der Ball hinter mir im Winkel einschlug.

Dieses Tor hätte ich verhindern können: In B Jugend gegen Darmstadt 98 als der Ball nach einem Rückpass unglücklich aufsetzte und ich ihn mit der Wade ins eigene Tor schoss.

Auf den Trainingsplatz kommt jede Trainingaeinheit Andre "Ossi" Leibold als Letzter – und hat dann folgende Ausrede parat: "Die Bahn fällt aus" oder "Ich musste länger arbeiten".

Das wollte ich meinen ehemaligen Trainern Jürgen Sill und Jürgen Stribrny schon immer mal sagen: Unter euch waren meine erfolgreichsten Jahre bei der SGF, ihr habt großen Anteil daran, dass unsere Jahrgänge so erfolgreich im Seniorenbereich eingeschlagen haben und die Jungs nach meinem Wechsel nach Offenbach noch heute meine besten Kumpels sind.

Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich ein Äffchen. Da mein Vorbild immer Oliver Kahn war. Und dieser immer mit Bananen beworfen wurde. (Laut meiner Freundin würde auch Faultier ganz gut passen)

Torhüter sind verrückt, weil wir alle bei Wind und Wetter im Dreck liegen.

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